Entwurmung der Zuchthündin

Bitte lesen Sie Grundsätzliches zum Thema unter „Kritisches zum Thema Entwurmung“ ebenfalls in dieser Rubrik (FAQ-Züchter).
Wir empfehlen normalerweise, die Mutterhündin vor der Belegung per Kotuntersuchung auf Wurmeierbefall untersuchen zu lassen und gegebenenfalls vor einer Trächtigkeit zu entwurmen. Darüber hinaus sollte man bei Auftauchen wurmbefalltypischer Symptome während der Trächtigkeit erneut eine Kotuntersuchung einleiten. Die häufige Skepsis gegenüber der Verlässlichkeit der Untersuchungsergebnisse ist unbegründet. Man sollte im Verdachtsfall Kot von 2-3 Tagen als Ausgangsmaterial nehmen und das untersuchende Institut darauf hinweisen. Zu dem Vorwurf, dass eine Kotuntersuchung die Larvenstadien im Blut nicht erfassen könne, bleibt anzumerken, dass es momentan auf dem Markt noch keine chemische Wurmkur gibt, die die verschiedenen Larvenstadien der Würmer im Blut sicher erfolgreich bekämpfen kann.
Das gleiche Vorgehen empfehlen wir nach der Geburt der Welpen. Zeigen die Welpen Wurmbefall – was ebenfalls durch Kotuntersuchungen abgeklärt werden kann – so ist die Hündin in der Regel ebenfalls betroffen, da sie in den ersten 20 Tage durch Auflecken von Kot und Urin die für Reinlichkeit der Welpen sorgt. In diesem Fall sollte dann eine Entwurmung erfolgen.
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