Über den Wasserbedarf von Hunden

Der Wasserbedarf des Hundes ist nicht pauschal festzulegen, sondern hängt ähnlich wie die Futtermenge immer von vielen Faktoren ab.
Hierzu gehören die individuelle Stoffwechsellage, die Bewegungsaktivität, die Außentemperatur, der Gesundheitszustand etc. Auch die Art des Körperbaus, die Behaarung, die Größe der Ohren und die Länge der Beine einen Einfluss auf die Wärmeableitfähigkeit und beeinflussen so ebenfalls den Wasserbedarf.
Zuden spielt es natürlich eine Rolle, ob der Hund Trocken- oder Nassfutter bzw. selbstzubereitete Rationen gefüttert bekommt. In der Regel regulieren Hunde die Wasseraufnahme selbst und gut ein. Nur in Ausnahmefällen kann dieser natürliche Instinkt gestört sein.

Wenn Ihr Hund nicht soviel Wasser aufnimmt wie andere Hunde, ist dies also nicht sofort ein Alarmzeichen. Erst wenn die Urinmenge stark verringert ist und der Urin ungewöhnlich riecht bzw. sehr dunkel gefärbt ist, sollte man aktiv werden.
Nimmt der Hund DAUERND und über den ganzen Tag verteilt immer wieder große Mengen an Wasser auf und ist der Harnabsatz dementsprechend auch hoch, dann könnte eine spezielle Form von Diabetes (Diabetes insipidus) vorliegen. Dies sollte man durch einen Tiermediziner abklären lassen.
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