Wie erkenne ich eine Nierenerkrankung bei meinem Hund?

Leider ist das Erkennen einer chronischen Niereninsuffizienz ein wesentliches Problem dieser Erkrankung. Denn die Krankheitssymptome treten erst dann auf, wenn die Nierenfunktion schon erheblich eingeschränkt ist.

Neben Symptomen wie stumpfem Haarkleid, Haarbruch, Hautproblemen oder Juckreiz macht sich eine Niereninsuffizienz anfänglich oft durch ein vermehrtes Harnlassen (Polyurie) und relativ gesteigertem Durst (Polydipsie) bemerkbar. In manchen Fällen stellt der Halter ein Nachlassen der Stubenreinheit fest, ohne sich dies erklären zu können. Zudem kann das Auftreten von Harnkristallen, Harngrieß oder bzw. Harnsteinen auf eine Niereninsuffizienz hindeuten.

Aber auch eine ganze Reihe von Verdauungsstörungen können im Zuge einer Nierenerkrankung auftreten. Hierunter fallen häufigeres Erbrechen, periodisch wiederkehrende Durchfälle, Übelkeit und verminderter Appetit. Auch Abmagerung, Müdigkeit, Konditionsverlust, starker Maulgeruch, Zahnstein und bräunliche Beläge auf der Zunge sowie blasse Schleimhäute können Anzeichen einer Niereninsuffizienz sein. In fortgeschrittenen Stadien kann es sogar zu schweren Knochenstoffwechselstörungen, Herzproblemen und nervalen Störungen wie z. B. epileptischen Anfällen kommen. Weitere Infos finden Sie unter Spezialdiäten: Nierenstörungen.
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