Hintergrundinfos zu Getreide

Grafik: Hund im Getreidefeld
 

Warum Getreide in der Hundeernährung seinen Platz hat

Getreide ist traditioneller Bestandtteil der Hundeernährung

Ganz zu Unrecht ist Getreide mittlerweile in Verruf gekommen. Viele Gerüchte kreisen im Netz: neben der angeblich hohen Allergieträchtigkeit hört man manchmal Stimmen, die behaupten, Getreide sei sogar giftig für den Hund. Dies stimmt natürlich nicht.

Traditionell wird Getreideartiges schon an Hunde gefüttert seit der Hund sich dem Menschen als treuer Freund und Begleiter angeschlossen hat. Und dies ist bekanntlich nicht erst seit einigen Jahren sondern schon seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt der Fall. Zudem beweisen die Fütterungsergebnisse der letzten 100 Jahre ebenfalls, dass Getreide – wenn Qualität und Anteil stimmen – in der Hundeernährung zurecht seinen Platz hat.

Getreide überzeugt als wertvolle Kohlenhydratquelle

Als Beutefresser benötigt der Hund neben tierischem Eiweiß in Form von Fleisch, Fisch oder Milchprodukten auch einen Anteil an Kohlenhydratträgern, damit ein gesundes Eiweiß-Energie-Verhältnis garantiert werden kann. Eiweiß und Fett werden vor allen Dingen im Wachstum und bei harter Arbeit benötigt. So erklärt sich auch, warum ein Wolf in freier Natur und unter widrigen Lebensumständen einen höheren Eiweißbedarf als der gut situierte Hund von heute hat. Je weniger ein Hund sich bewegt, desto niedriger wird nicht nur die benötigte Gesamtfuttermenge, sondern desto weniger Eiweiß und Fett werden auch relativ vom Organismus verbraucht. Der größte Teil der Hunde zeigt heute nur noch eine durchschnittliche Bewegungsaktivität, so dass die Wahl einer guten Kohlenhydratquelle immer mehr an Bedeutung gewinnt. Hier bietet Getreide gegenüber Kartoffeln und anderen getreidefreien Kohlenhydratträgern erhebliche Vorteile. Neben einer guten Verdaulichkeit liefert Getreide wertvolle langkettige Kohlenhydrate und eine Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Getreide muss durch schonendes Verfahren aufbereitet werden

Als Beutefresser ist der Hund aber auch darauf angewiesen, dass das Geteide gut verdaulich ist bzw. aufgeschlossen wird. Dies kann man mit dem vorverdauten Darminhalt der Beutetiere – in der Mehrzahl Pflanzenfresser – vergleichen. Unaufbereitetes oder unzureichend aufgeschlossenes Getreide zeigt eine niedrige Verdaulichkeit, kann zu Verdauungsproblemen und zu großen Kotmengen führen. Um dem Hund Getreide optimal anbieten zu können, hat sich die Extrusion – ein modernes und sehr schonendes Herstellungsverfahren, das insbesondere im Lebensmittelbereich genutzt wird – durchgesetzt. Auch Marengo nutzt dieses Verfahren schon seit über 20 Jahren mit gutem Erfolg.

Allergie oder Zusatzstoffe und Qualitätsmängel?

Hauptursache für Allergien beim Hund sind unserer Ansicht nach immer noch zugesetzte synthetische Substanzen wie Haltbarkeitsmacher, Antioxidantien und synthetische Vitamine) oder eine minderwertige Rohstoffqualität. Beim Getreide sollte daher auf Pestizidrückstände, Mykotoxingehalt, etc. kontrolliert und auf die Beigabe von synthetischen Zusatzstoffen – dies betrifft sowohl den Rohstoff als auch das gesamte Futter – verzichtet werden. Wird dies gemacht, kann Getreide als gut geeigneter Kohlenhydratträger Verwendung finden. Warum Getreide trotzdem oft fälschlicherweise selbst von Tierärzten als Allergen ausgemacht wird, hängt mit der Entstehung einer Allergie zusammen.

Darm stärken – Allergieneigung senken

Unabhängig von den ernährungsphysiolgischen Vorteilen, fördert Getreide durch seine positive Wirkung auf die Verdauung ebenfalls ein gesundes Darmmilieu. Darum kann Getreide auch im Zusammenhang mit Allergien eine wichtige Rolle spielen, denn bekanntlich ist der Darm der Sitz des Immunsystems. Ein qualitätvolles Getreide kann dem Immunsystem entscheidene Nährstoffe und „Trainingsmöglichkeiten" für eine gesunde Abwehr liefern und so die Allergieneigung senken.

nach oben

 

Marengo Garantien für die Getreidequalität

Enthalten Nicht enthalten
  • ausschließlicher Einsatz von qualitätvollem Vollkorngetreide
  • Einhaltung strenger Mykotoxingrenzwerte des Lebensmittelbereiches
  • reich an natürlichen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen
  • reich an essentiellen Fettsäuren
  • natürlicher Rohfaseranteil für gute Verdaulichkeit und Kotkonsistenz
  • für den Hundedarm durch ein modernes Extrusionsverfahren schonend aufgeschlossen
  • in einem ernährungsphysiologisch sinnvollen Anteil zur Versorgung mit hochwertigen, langkettigen Kohlenhydraten
  • Nachmehle, Kleber oder andere Neben- und Abfallprodukte
  • pflanzliche Eiweißextrakte als Ersatz für Fleisch
  • Soja und keine Sojaerzeugnisse
  • Antioxidantien und andere synthetische Zusatzstoffe
  • genmanipuliertes Getreide

Qualitätsgarantien durch strenge Mykotoxingrenzwerte

Mykotoxingrenzwerte als Qualitätsparameter
Mykotoxine sind natürliche, giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die in einer größeren Anzahl von Lebensmitteln und Futtermitteln vorkommen können. Durch den heutzutage üblichen Herstellungsprozess von Hundefutter (z. B. Extrusion) werden zwar die Pilze selbst abgetötet, ihre Stoffwechseltoxine können allerdings im Futter erhalten bleiben.

Getreide, Nüsse, Trockenfrüchte etc. sind eigentlich immer bis zu einem gewissen Grade mit Mykotoxinen belastet. Dies lässt sich meistens nie ganz verhindern. Zudem ist das vermehrte Auftreten von Mykotoxinen stark witterungsabhängig. So ziehen Jahre mit einer hohen Niederschlags- bzw. Feuchtigkeitsrate oder mit starkem Wind (auf den Boden gedrücktes Getreide) in der Regel immer einen höheren Befall mit Mykotoxinen nach sich als Ernten aus sonnigen, trockenen Jahren.

Einige Mykotoxine, wie die Aflatoxine, insbesondere Aflatoxin B1, sind genotoxische und krebserzeugende Substanzen unabhängig davon, dass jedes Mykotoxin ab einer bestimmten Menge ein Stoffwechselgift darstellen kann.

Da es technologisch nicht möglich ist, das Auftreten von toxinbildenden Schimmelpilzen und damit die Bildung von Mykotoxinen völlig zu vermeiden, hat der Gesetzgeber einzuhaltende Grenzwerte insbesondere für den Lebensmittelbereich und für Nutztiere aufgestellt. Leider bleibt der Bereich „Hund und Katze" wie so oft außen vor. Hierzu gibt es lediglich Empfehlungen des BfR (Bund für Risikobewertungen).

Eine neue Höchstmengenverordnung (EU-Kontaminanten-Verordnung-Nr.1881/2006) wurde Ende 2006 im Lebensmittelbereich von der Europäischen Union erlassen.

Zu den Mykotoxinen zählen:

Pilzbelastet im Hundefutter können pflanzliche Komponenten z. B. Getreide sein. Auf der Watching-List von Marengo stehen insbesondere die drei für die von uns verwendeten Getreidesorten (Dinkel, Hafer, Mais, Weizen) am relevantesten Mykotoxinarten: Aflatoxine, DON (Deoxynivalenol)und ZEA (Zearalenon).

Um die größt mögliche Sicherheit zu bieten, orientieren wir uns nicht an den Grenzwerten für Futtermittel sondern an den gesetzlich vorgegebenen Richtlinien für den Lebensmittelbereich. Wir garantieren dafür, dass alle Marengo Hundefuttersorten innerhalb der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenzwerte für Lebensmittel liegen.
Um Ihnen einen kleinen Einblick darin zu geben, wie groß die Unterschiede zwischen den Grenzbereichen für Lebensmittel und denen für Futtermittel sind, haben wir nachfolgend eine tabellarische Übersicht erstellt.
Daraus wird ersichtlich, wie hochwertig die im Marengo Hundefutter verwendete Getreidegrundlage ist, deren Werte in der Regel weit unter den für den Lebensmittelbereich festgelegten Höchstwerten aber garantiert immer innerhalb der Grenzwerte liegen.

Gesetzlich erlaubte Höchstgehalte für Aflatoxine

Aflatoxine sind natürlich vorkommende Mykotoxine (= Pilzgifte), die von zwei Schimmelpilzarten, Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus, gebildet werden. Höchstmengen für Aflatoxine (B/G) gelten EU-weit für Getreide, Erdnüsse, Schalenfrüchte, Trockenfrüchte, Mais und deren Verarbeitungserzeugnisse sowie für verschiedene Gewürze, die zum direkten Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt sind.

Erzeugnis Höchstgehalte µg/kg Lebensmittel Höchstgehalte µg/kg Futtermittel Nutztiere
Dinkel (Rohware) 4µg/kg 20µg/kg
Hafer (Rohware) 4µg/kg 20µg/kg
Mais (Rohware) 10µg/kg 20µg/kg
Weizen (Rohware) 4µg/kg 20µg/kg
Getreide und Getreideerzeugnisse 4µg/kg Alleinfutter allgemein
20µg/kg
Trockenfrüchte und deren Erzeugnisse 4µg/kg Alleinfutter hochempfindl. Kälber
10µg/kg
Festgesetzter Grenzwert
Marengo Hundefutter
4µg/kg
in der Regel:
nicht nachweisbar <0,3µg/kg

Gesetzlich erlaubte Höchstgehalte für DON (Desoxynivalenol)

Deoxynivalenol kommt als Stoffwechselprodukt verschiedener Pilze der Gattung Fusarium (F. culmorum, F. graminearum) vor allem auf befallenem Getreide (Weizen, Gerste, Hafer) vor.

Erzeugnis Höchstgehalte µg/kg Lebensmittel Höchstgehalte µg/kg Futtermittel Nutztiere
Dinkel (Rohware) 1250µg/kg 8000µg/kg
Hafer (Rohware) 1750µg/kg 8000µg/kg
Mais (Rohware) 1750µg/kg 8000µg/kg
Weizen (Rohware) 1750µg/kg 8000µg/kg
Teigwaren, Getreidemehle 750µg/kg Ergänzungs-und Alleinfutter allgemein
5000µg/kg
500µg/kg Alleinfutter hochempfindl. Sauen
900µg/kg
Festgesetzter Grenzwert
Marengo Hundefutter
500µg/kg
in der Regel:
0-180µg/kg

Gesetzlich erlaubte Höchstgehalte für ZEA (Zearalenon)

ZEA(Zearalenon) wird von verschiedenen Arten der ubiquitär verbreiteten Gattung Fusarium gebildet. Relevant ist das Vorkommen des Toxins in Nutzpflanzen, die von Fusarium graminearum bzw. F. culmorum befallen wurden - insbesondere Mais, Weizen, Gerste u. a. Getreide.

Erzeugnis Höchstgehalte µg/kg Lebensmittel Höchstgehalte µg/kg Futtermittel Nutztiere
Dinkel (Rohware) 100µg/kg 2000µg/kg
Hafer (Rohware) 100µg/kg 2000µg/kg
Mais (Rohware) 200µg/kg 2000µg/kg
Weizen (Rohware) 100µg/kg 2000µg/kg
Mais, Maismehl zum unmittelbaren Verzehr bestimmt 200µg/kg Ergänzungs-und Alleinfutter allgemein
500µg/kg
Backwaren, Brot Frühstückscerealien 50µg/kg Alleinfutter hochempfindl. Sauen
250µg/kg
Festgesetzter Grenzwert
Marengo Hundefutter
50µg/kg
in der Regel:
0-10µg/kg

nach oben

 

Welche Getreidesorten setzt Marengo ein?

Getreidesorten und ihre besondere Bedeutung in der Hundeernährung

Dinkel – allergenarmes Urgetreide und noch mehr Natur

Dinkel ist aus den Urweizenarten Einkorn und Emmer hervorgegangen und kann somit auch als eine Art „Urweizen" eingestuft werden. Im Gegensatz zum Weizen ist Dinkel anspruchsloser, standfester und wetterhärter und lässt sich nicht oder nur schlecht durch Kunstdünger zu mehr Ertrag manipulieren, wodurch er in der Ernährung immer weiter durch Weizen, der günstiger anzubauen ist, verdrängt wurde.
Dinkel liefert noch mehr Mineralstoffe und Vitamine als Weizen. Sein hoher Gehalt an Kieselsäure trägt zur Ernährung von Haut, Fell, Knochen und Bindegewebe bei. Um dieses Plus an wertvollen Nährstoffen zu nutzen und insgesamt ein noch natürlicheres Produkt anbieten zu können, haben wir den Anteil Weizen in Marengo Premium und Marengo Junior durch Dinkel ersetzt. Obwohl Dinkel eine Art Urweizen ist, vertragen selbst echte bzw. primäre Weizenallergiker Dinkel sehr gut. Nähere Informationen zum Thema Futtermittelallergie.

Hafer – besonders wertvoll und darmstabilisierend

Hafer – das besondere Getreide für Hunde
Traditionell hatte Hafer einen festen Platz in der Hundeernährung, was sich aber durch die Kostenexplosion im Futtermittelbereich sehr stark geändert hat. Sein hoher Gehalt an wertvollen Nährstoffen im Vergleich zu allen anderen Getreidesorten und seine auch aus dem Humanbereich bekannte darmstabilisierende Wirkung, machen Hafer nach wie vor zu einem äußerst wertvollen Futterbestandteil.
Hafer weist neben einem hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten, eine ausgeglichene, gut bekömmliche Rohfaserzusammensetzung sowie einen hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren auf, die den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Darüber hinaus ist Hafer reich an hochwertigen pflanzlichen Eiweißen, Vitaminen und Spurenelementen. Aus diesen Gründen nimmt Hafer innerhalb des Marengo Fütterungskonzeptes einen wichtigen Platz ein und wird nicht nur in den Marengo Hundealleinfuttersorten sondern auch im Marengo Country und Marengo Darmflocke bewusst eingesetzt.

Weizen – Mineralstoffe, B-Vitamine und eine Menge Gerüchte

Weizen ist ein gut verdaulicher und bekömmlicher Lieferant von komplexen Kohlenhydraten sowie insbesondere einem hohen Anteil an Mineralstoffen und B-Vitaminen. Ins Kreuzfeuer ist Weizen durch die heute beinahe inflationär verbreitete Diagnose „Weizenallergie" geraten. Grundsätzlich sollte man bedenken, dass hochwertiger Weizen eingesetzt als volles Korn und nicht in Form eines Weizeneiweißextrakts bzw. eines anderen Weizennebenerzeugnisses, in einem ernährungsphysiologisch sinnvollen Anteil weiterhin einen berechtigten Platz in der Hundeernährung hat. Reine bzw. primäre Weizenallergien sind nach wie vor die AUSNAHME. In der Regel reagieren die Hunde auf schlechte Weizenqualität, auf als Weizen deklariertes reines Weizengluten oder auf Beimengungen von synthetischen Zusatzstoffen. Marengo setzt bereits seit mehr als 20 Jahren erfolgreich Weizen im Trockenfutter insbesondere auch in der Ernährung von allergischen und empfindlichen Hunden ein. Nähere Infomationen zum Thema Futtermittelallergie.

Mais – reich an Vit E, Vit C und Pro Vit A

Mais hat durch die Tatsache, dass er immer häufiger in Zusammenhang mit genmanipuliertem Getreide gebracht wird, zu Unrecht etwas von seinem guten Ruf im Bereich der Hundefütterung einbüßen müssen. Selbstverständlich wird KEIN genmanipuliertes Getreide im Marengo Hundefutter verwendet. Mais wird neben seiner Funktion als Lieferant von gut verdaulichen Kohlenhydraten insbesondere wegen seines hohen Gehaltes an Vit E und Vit A sowie seines Anteils an Linolsäure eingesetzt. Linolsäure ist eine essentielle Fettsäure, die zu den Omega-6-Fettsäuren zählt und wichtig für Haut und Fell ist.

Leinsamen – darmschützende Schleimstoffe und Nährstoffquelle

Leinsamen zeichnen sich durch einen hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren, Eiweißen, Mineralstoffen und Schleimstoffen aus. Die Schleimstoffe können Magen- und Darmschleimhäute mit einem schützenden Film überziehen, so dass sich Leinsamen hervorragend als diätetische Komponente auch bei Verdauungsstörungen einsetzen lässt. Marengo setzt Leinsamen z. B. im Marengo Country ein, da Country ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Marengo-63 Tage Diät für allergische und empfindliche Hunde ist. Zudem hat sich die schleimhautschützende Wirkung auch im Zusammenhang mit einer Frischfütterung, bei der die Fleischgrundlage in der Regel häufig variiert, sehr gut zur Stabilisierung der Darmflora bewährt. Wichtig bei der Verarbeitung von Leinsamen ist, dass Leinsamen speziell aufbereitet (geschrotet oder gequetscht und gekocht oder extrudiert) werden, da sie blausäurehaltige Glykoside enthalten, die ansonsten reizend wirken könnten.

Reis – Energielieferant und diätetische Komponente

Reis ist ein Lieferant von hochverdaulichen und für den Hundedarm sehr bekömmlichen Kohlenhydraten und verhindert als basisches Lebens-/Futtermittel eine Übersäuerung der Zellen. Bis auf einen hohen Gehalt an Niacin ist Reis allerdings kein effektiver Lieferant von Mikronährstoffen. Darum setzen wir Reis insbesondere aufgrund seiner positiven diätetischen Wirkung und seiner guten Darmverträglichkeit ein. Diese diätetischen Eigenschaften nutzen wir auch im Produkt Marengo Darmflocke im Zusammenspiel mit hochwertigen Haferflocken, die ebenfalls eine sehr darmstabilisierende Wirkung haben.

nach oben

 
FAQ- Häufig gestellte Fragen

 

Warum ist Getreide ein ernährungsphysiologisch wichtiger Bestandteil in der Hundefütterung?
Getreide dient in einem ernährungsphysiologisch sinnvollen Umfang in der Ration des Hundes NICHT als eine Art Füllstoff sondern als Lieferant von hochwertigen, lebensnotwendigen Kohlenhydraten, essentiellen Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Bei selbstverständlich fleischdominierender Zusammensetzung des Futters, schafft Getreide einen Ausgleich zu überhöhten Eiweißgehalten, die der heutigen Lebenssituation und den Ernährungsansprüchen unserer Hunde – im Hier und Jetzt – gerecht werden und eine rein natürliche Nährstoffversorgung des Hundes möglich machen.

zu den FAQ

 

Der Wolf hat auch kein Getreide gefressen. Warum ist es trotzdem wichtig, Getreide im Hundefutter einzusetzen?
Die Lebenssituation eines Wolfes kann nicht ohne Weiteres mit der unserer Hunde gleichgestellt werden. Hier steht „Überlebenskampf" des Wolfes auf der einen Seite einem „Freizeitleben" unserer heutigen Hunde auf der anderen Seite gegenüber. Es scheint darum wichtig, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen Lebenssituationen zu analysieren und diese Erkenntnisse in die moderne Hundeernährung einfließen zu lassen.

zu den FAQ

 

Wie garantieren Sie für die Verdaulichkeit von Getreide für den Hund?
Der Verdauungstrakt eines Fleischfressers kann sowohl Getreide als auch Gemüse in rohem Zustand nicht oder nur in einem äußerst geringen Maße so aufschließen, dass die wichtigen Inhaltsstoffe für den Organismus bioverfügbar sind. Dem Wolf wurden diese Inhaltsstoffe in vorverdauter Form über den Mageninhalt pflanzenfressender Beutetiere zur Verfügung gestellt. Der Hund braucht hierzu aufgeschlossenes Getreide und Gemüse. Darum bedürfen sowohl Getreide als auch Gemüse eines speziellen Aufschlussverfahrens. Marengo setzt hierfür ein schonendes Extrusionsverfahren ein, dass im Gegensatz zu Backverfahren oder sogenannten „Kaltpressverfahren" (richtigerweise Pelletierverfahren), die Nährstoffe für den Hund schonend aufschließt und bioverfügbar macht. So können wichtige Vitamine, Mineralstoffe und andere Mikronährstoffe dem Hund tatsächlich zugute kommen. Weitere ausführliche Infos zum schonenden Extrusionsverfahren finden Sie unter Herstellung.

zu den FAQ

 

Warum verwenden Sie verschiedene Getreidequellen ?
Marengo hat sich dazu entschlossen, den im Futter ernährungsphsysiologisch sinnvollen Anteil an Getreide auf verschiedene Sorten zu verteilen, um die unterschiedlichen Vorteile einzelner Getreidearten für den Hund nutzen zu können. Jedes Getreide liefert ein spezielles Angebot an hochwertigen Nährstoffen und/oder bietet zudem weitere positive Eigenschaften, die z. B. den Aufbau einer gesunden Darmflora unterstützen. Erst die Kombination bietet als Ergebnis sowohl ein breites und anzustrebendes Nährstoffspektrum als auch eine besondere Schmackhaftigkeit, die in jedem Fall auch Beachtung finden sollte.
Weitere ausführliche Infos warum Marengo spezielle Getreidesorten einsetzt, finden Sie hier

zu den FAQ

 

Stimmt es, dass Getreide die Gefahr von Allergien beim Hund erhöht?
Nein, das ist eine zu pauschale und zu wenig differentierte Aussage. Neben der Tatsache, dass die meisten Allergien beim Hund durch synthetische Zusatzstoffe im Futter ausgelöst zu werden scheinen, ist die eingesetzte Qualität der Komponente ein weiteres entscheidendes Kriterium. Sowohl Fleisch und andere Eiweißquellen als auch Getreide und Gemüse können mit synthetischen Haltbarkeitsmachern, Antioxidantien etc. versetzt und/oder von minderwertiger Qualität sein, so dass gegebenenfalls ein gleich hohes Allergiepotential vorliegt.
In Bezug auf Getreide sollte darauf geachtet werden, dass keine stark glutenhaltigen Rohstoffe (Kleber - Glutene - Eiweißextrakte - andere Nebenprodukte) zum Einsatz kommen und dass das volle Korn verarbeitet wird. Der Glutengehalt z. B. in einem normalen Weizenkorn kann bei der Verwendung des ganzen Korns als vollkommen natürlich und wenig allergen eingestuft werden. Erst eine übermäßige und dadurch unnatürliche Anhäufung von Glutenen im Futter irritiert das Immunsystem und erhöht das Risiko einer Allergie.
Nähere Informationen zum Thema unter Futtermittelallergie.

zu den FAQ

 

Mein Hund hat eine Getreideallergie. Kann ich Marengo trotzdem mit Erfolg füttern?
Ja. Die Praxis zeigt seit Jahren, dass eine echte bzw. primäre Getreideallergie beim Hund äußerst selten ist. Häufige Ursachen für Getreideallergien sind Beigaben von synthetischen Zusatzstoffen und/oder minderwertige Qualität der eingesetzten Komponente.
Die meisten Symptome einer anfangs häufig als Weizenallergie titulierten Diagnose klingen oft trotz der Fütterung von weizenhaltigem Futter wie Marengo Classic ohne Probleme ab, weil hier
1. das volle Korn mit einem natürlichen Glutengehalt zum Einsatz kommt,
2. mit anderen Getreidesorten kombiniert wird,
3. die Qualität hochwertig und geprüft ist,
4. komplett auf den Einsatz von synthetischen Zusatzstoffen verzichtet wird.
Dies entspricht dem ganzheitlichen Ansatz von Marengo und ist seit Jahren Basis für den Erfolg innerhalb der Fütterung von Allergikern.
Nähere Informationen zum Thema unter Futtermittelallergie.

zu den FAQ

 

Welche Qualitätsgarantien können Sie für das von Ihnen eingesetzte Getreide geben?
Folgende Qualitätsmerkmale sind für alle von Marengo eingesetzten Getreidesorten gültig.

 

Verwenden Sie pflanzliche Eiweißextrakte als Ersatz für Fleisch?
Nein, aus Überzeugung nicht. Der Hund sollte seinen Eiweißbedarf primär aus tierischen Quellen wie z. B. bei Marengo durch Rind und Fisch decken. Kostengünstiger Einsatz von pflanzlichen Eiweißextrakten verkennt die Tatsache, dass pflanzliche Eiweiße immer schwieriger für den Hund zu verdauen und zu verstoffwechseln sind als tierische. Dies trifft sogar auch dann zu, wenn pflanzliche Eiweiße speziellen modernen Aufbereitungsverfahren unterworfen wurden. Zudem bergen pflanzliche Eiweißextrakte aufgrund ihres in der Regel sehr hohen Anteils an Gluten ein erhöhtes Allergierisiko für den Hund.
Weitere ausführliche Infos zur Marengo Eiweißgrundlage finden Sie hier.

zu den FAQ

nach oben

 

Apropos Getreide und Diabetes

Was die Erfahrung über die Wichtigkeit von Getreide lehrt.....

Diabetes ist auch bei Hunden mittlerweile zu einer Zivilisationskrankheit geworden, so dass hier neben den therapeutischen Möglichkeiten schon viel Forschungsarbeit im Bereich der richtigen Ernährung von an Diabetes erkrankten Hunden getätigt wurde.
Da Diabetiker nachweislich Probleme bei der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten haben, war es eine zeitlang Gang und Gebe, die an Diabetes erkrankten Hunde mit einem sehr hohen Anteil an Eiweiß, sprich Fleisch zu ernähren. Die Praxis zeigte aber, dass es durch diese Verfahrensweise auf Dauer zu deutlichen Symptomen einer Eiweißüberversorgung kam, die zusätzlich zur eigentlichen Diabeteserkrankung auftraten, so dass man hiervon wieder Abstand genommen hat.

Stärke – wichtigster Vielfachzucker aus Getreide

Heute baut man in der Ernährung von Diabetikern auf den ausgewogenen Einsatz von Eiweißen und Stärken.
Stärke gehört zu den sogenannten Vielfachzuckern und kommt insbesondere in Getreide vor. Stärke hat infolge seines komplexen Aufbaus den Vorteil, dass das Aufschließen für die Zurverfügungstellung von Zuckerbausteinen im Blut weitaus langsamer vonstatten geht und es so nach den Mahlzeiten zu einem langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegels kommt, der relativ lange konstant bleibt. Dies ist von großem Vorteil für diabetische Hunde, da extreme Schwankungen und überlastende Beanspruchungen vermieden werden müssen.
Aus diesem Grund ist die Empfehlung, den Kohlenhydratbedarf des Diabetikers durch hochwertige Getreidesorten wie Hafer, Dinkel, Weizen, Reis etc. zu decken, wobei selbstverständlich auf minderwertige pflanzliche Nebenerzeugnisse aufgrund der hohen Stoffwechselbelastung verzichtet werden muss. Die Aufbereitung der geeigneten Getreidearten mit Hilfe des Extrusionsverfahrens (Herstellungsverfahren der meisten Hundetrockenalleinfuttermittel) wird aufgrund der höheren Verdaulichkeit häufig von an Diabetes erkrankten Hunden deutlich besser vertragen als Dosenfutter, Flockenfutter oder pelletierte („kaltgepresste") Futtermittel.
Was bei sensiblen und kranken Hunden an Erfahrung gemacht wurde, sollte unseres Eraachtens auch in die normale Hundeernährung einfließen und hier zum Wohle des Hundes PROPHYLAKTISCH genutzt werden.

zu den FAQ

nach oben

Keywords: Getreide, Kleberschicht, weizen, mais, reis, dinkel, Weizen, Mais, Hafer, hafer, Reis, Gluten, gluten, Nachmehle, nachmehle, schälkleine, glutene, getreideallergie, Getreide Allergie, getreidefrei, getreidefreies futter,

Copyright by Marengo - EnRa GmbH & Co. KG
Aktualisiert Dezember 2021

Direktlinks:

Social Network: