Marengo Spezialdiäten: Rekonvaleszenz

Ernährung von Hunden in Rekonvaleszenz und/oder nach Übernahme aus dem Tierschutz

 Photo: Mischling mit OP-Verband um den Bauch liegt auf dem Sofa

 

Grundsätzliches zum Thema Rekonvaleszenz

Immer wieder kann man als Hundehalterin bzw. Hundehalter in die Situation kommen, dass man einen rekonvaleszenten Hund durch eine geeignete Ernährung wieder aufbauen muss. Z. B. wenn der Hund schwere Erkrankungen überstanden hat, operiert wurde oder auch wenn man einen Hund aus dem Tierschutz übernimmt. Neben dem angegriffenen Gesundheitszustand sind die betroffenen Hunde nicht selten untergewichtig und müssen zu ihrem Normalgewicht zurückfinden. Hierbei die optimale Aufbau-Diät zu wählen, stellt häufig eine kleine Herausforderung dar.

Rekonvaleszenz oder auch Konvaleszenz ist ein medizinischer Ausdruck, der aus dem Lateinischen kommt (lat. reconvalescere „wieder kräftig werden, wieder stark werden“). Rekonvaleszenz bezeichnet eines der letzten Stadien einer Erkrankung. Hierbei sind die Krankheitssymptome wie z. B. Fieber, Schwäche, Schmerzen, usw. bereits weitestgehend verschwunden, aber die letztendliche Wiederherstellung der Gesundheit ist noch nicht eingetreten.

Begrenzt man diesen Begriff nicht nur streng auf das Medizinische, könnte man auch Regenerierungsphasen z. B. bei der Hündin nach der Geburt, nach starken Belastungen, lang andauernden Trainingsphasen, der Übernahme eines Hundes aus der Tierhilfe oder bei Untergewicht aus verschiedensten Gründen als eine Art Rekonvaleszenzphase bezeichnen.

 

Mögliche Ursachen, die Rekonvaleszenzphasen nötig machen

 

Beispiele im Bild: Vom Unter- zum Idealgewicht

Vorher Nachher
Vorher Nachher
 

Welche Arten von Rekonvaleszenz-Phasen kann man unterscheiden?

Typ I – nach akuten Belastungsphasen

Unter Typ I fallen Rekonvaleszenzphasen von Hunden, die akute Belastungen wie z.B. Operationen, Infektionen, Geburten, sonstige Erkrankungen, etc. von kurzer bis mittelfristiger Dauer hinter sich haben. Im Vordergrund beim Typ I steht eine allgemeine Schwäche, die nicht immer unbedingt mit einem nennenswerten Gewichtsverlust einhergehen muss. Rekonvalenzenzphasen nach akuten Belastungen gehören zum Hundeleben dazu und sind daher weit verbreitet.

Ursache für die Notwendigkeit dieser Regenerierungsphase ist eine deutliche Mehrbeanspruchung des Stoffwechsels, die kräftezehrend ist. Eine erhöhte Stoffwechselleistung kann z. B. durch den Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten nach akuten Erkrankungen oder körperlicher bzw. seelischer Überlastung auftreten. Auch die Entgiftung des Körpers nach einer medikamentösen Therapie sowie der Aufbau von Körpermasse nach starkem Gewichtsverlust steigern die Stoffwechselaktivitäten um ein Vielfaches.
Im Zusammenhang mit dieser allgemeinen Schwäche können sich auch weitere Symptome wie z. B. Abmagerung, Magen-Darm-Probleme, allergischen Erscheinungen, etc. einstellen. Das gesamte Immunsystem ist in diesen Fällen geschwächt und benötigt Zeit und Ruhe, um sich wieder zu regenerieren.

Füttern nach akuten Belastungsphasen (Typ I)

Hat der Hund gerade eine akute Belastungsphase hinter sich, sollte die Ernährung dementsprechend angepasst werden.

Wenig sinnvoll ist es nach Infektionen, Operationen oder anderen kräfteraubenden Phasen eine komplette Futterumstelllung vorzunnehmen. Dies kann zu nachhaltigen Irritationen der Darmflora und somit zur weiteren Schwächung des Immunsystems führen, den Gesundheitszustand also verschlechtern. Hier ist es besser, im Rahmen der üblichen Ernährungsweise zu bleiben und nur kleinere Mengen an besonderen Zutaten wie z. B. Ziegenmilch, Kräuter oder gekochtes Fleisch, etc. der Ration beizufügen. So erweitert man das Nährstoffspektrum, ohne den Organismus unbeabsichtigt zu überfordern.
Eine Futterumstellung ist in diesem Fall nur dann anzuraten, wenn die Situation es unbedingt erfordert z. B. weil eine Unverträglichkeit vorliegt.

Die Futtermenge muss der jeweiligen Situation und dem individuellen Bedarf des Hundes angepasst werden. Bei einem bewegungsinaktiven Hund nach einer Gelenk-OP, der einen guten Futterzustand aufweist, kann man davon ausgehen, dass weniger die Erhöhung der Futtermenge als die Qualität des Futters entscheidend ist. Trotzdem kann man dem Hund durch gezielte Zutaten ein breiteres Mikronährstoffangebot bieten und ihm so etwas Gutes tun. Und selbstverständlich darf auch hier im gesunden Maß verwöhnt werden, denn schließlich fördert dies ebenfalls eine schnelle Heilung.

Bei Hunden, die durch die Belastung an Gewicht verloren haben oder bedingt durch Schmerzen und intensive Heilungsprozesse mehr Nährstoffe benötigen, muss die Futtermenge zusätzlich erhöht werden. Dies sollte konsequent und mit Bedacht erfolgen. Hierbei kann man sich meistens gut am Appetit des Hundes orientieren.

Bei reduziertem Appetit können besonders schmackhafte Rationen angeboten werden wie z. B. eine Kombination aus Fleisch/Dose und Krokette oder selbstzubereitete Rationen. Hierzu sei noch angemerkt, dass selbstzubereitete Rationen wie z. B. gekochtes Hühnchen mit Reis fast immer mit jeder Fütterungsart kombiniert werden können und so eine praktikable und beliebte Übergangslösung darstellen.

 

Typ II – bei permanentem (chronischem) Untergewicht

Die vorherrschenden Symptome beim Typ II sind Abmagerung und Untergewicht, nicht selten verbunden mit einer gewissen Unruhe bzw. übermäßigen körperlichen Aktivität. Hierdurch entsteht bei vielen Halterinnen und Haltern der Eindruck, dass der Hund zwar permanent untergewichtig, aber topfit sei. Dieser Eindruck täuscht allerdings. Unruhe bzw. abnorm gesteigerte Bewegungsaktivität ist auch oft Ausdruck von körperlichen Beschwerden oder Unwohlsein.

Manchmal schleicht sich das Untergewicht im Zuge einer vernachlässigten akuten Belastungssituation ein. Erkennt man nicht, dass der Hund gerade körperlich abbaut, verpasst man sozusagen den richtigen Zeitpunkt, um dem entgegenzuwirken. Darum ist es wichtig, den Hund nach größeren Belastungen besonders gut im Auge zu behalten. So kann man mit erweiterten Ruhephasen oder einem zeitnahen, systematischen „Auffüttern", das Abgleiten in einen chronischen Zustand vermeiden.

Auch wenn der untergewichtige Hund keine weiteren sichtbaren Symptome aufweist, sollte man dies nicht so ohne weiteres hinnehmen. Je länger ein untergewichtiger Zustand anhält, desto höher wird die Gefahr von Mangel- bzw. Fehlversorgungen. Diese können nur eine gewisse Zeit vom Organismus kompensiert werden. Darum sollte man bei permanentem Untergewicht, das nicht auf ein „Auffüttern" reagiert, diagnostisch abklären lassen, ob der Gewichtsverlust eventuell durch eine chronische Erkrankung wie z. B. Diabetes, Nieren- oder Leberfunktionsstörungen bedingt wird. Liegt eine chronische Erkrankung vor, empfehlen wir statt der unten beschriebenen Aufbau-Diät eine dementsprechende Marengo Spezialdiät durchzuführen.

Wichtiger Hinweis zur Futtermenge (Typ II)

Ein häufiger Grund für chronisches Untergewicht beim Hund in unseren Breiten ist leider immer noch, dass man sich zu streng an die Futtermengenempfehlungen der Hersteller hält. Immer wieder wird vergessen, dass es sich bei diesen Mengenangaben nur um Durchschnittswerte handelt, die individuell angepasst werden MÜSSEN. Viele Halter haben große Bedenken, ihrem Hund über die dort angegebenen Grammzahlen hinaus, Futter anzubieten. Dies hat für schlanke und stoffwechselaktive Hunde sowie Welpen und Junghunde fatale Folgen. Auch bei alten Hunden kann dies zu einem dauerhaften Muskelabbau führen, der nicht reversibel ist.

Grundsätzlich gilt – unabhängig von der Fütterungsart (trocken-nass-selbstzubereitet): Ist der Hund untergewichtig und zeigt noch Appetit, sollte man als erstes die Futtermenge langsam aber stetig steigern. Hat man den Eindruck, dass der Hund an Gewicht zulegt, füttert man einige Zeit genau diese Menge bis das Idealgewicht erreicht ist. Erst dann kann man die Futtermenge vorsichtig wieder etwas reduzieren. Die individuelle Futtermenge für den Erhaltungsbedarf muss selbstständig vom Halter bzw. der Halterin einreguliert werden. Gleiches gilt für Belastungsphasen, in denen der Nährstoffbedarf höher als gewöhnlich ist.

Diese einfache Vorgehensweise bzw. dieses Umdenken hat schon viele Hunde vom Untergewicht wieder zum Idealgewicht geführt, ohne dass eine Behandlung durch den Tierarzt notwendig geworden wäre. Erst wenn dieses normale Auffüttern keinen Erfolg zeigt – sei es durch mangelnden Appetit des Hundes oder durch gleichzeitig auftretende behandlungsbedürftige Krankheitssymptome – ist es sinnvoll, den Rat eines Tiermediziners einzuholen. Keine noch so gut gemeinte Therapie kann anschlagen, wenn schlichtweg zu wenig gefüttert wird. Gleiches gilt selbstredend auch im Bezug auf maßgeschneiderte Diäten.

 

Typ III – bei stark abgemagerten Hunden

Betroffen vom Typ III sind Hunde, die monate- oder sogar jahrelang mangel- bzw. fehlversorgt waren. Darum findet man in dieser Gruppe in der Regel Hunde, die aus dem Tierschutz übernommen wurden. Kennzeichnend ist eine starke Abmagerung, die häufig auch mit anderen Krankheitssymptomen einhergeht. Diese äußern sich insbesondere an Haut, Fell, Magen-Darmtrakt und Immunsystem. Liegt nachweislich eine chronische Erkrankung vor, empfehlen wir auch hier gegebenenfalls statt der unten beschriebenen Aufbau-Diät eine dementsprechende Marengo Spezialdiät durchzuführen.

Anfütterung von Hunden aus dem Tierschutz (Typ III)

Ein häufiger Fehler, der bei der Fütterung von Hunden, die aus dem Tierschutz übernommen werden, gemacht wird, ist die zu schnelle Erhöhung der Gesamtfuttermenge oft in Verbindung mit einer unangemessenen Steigerung des Rohproteingehaltes der Ration. Verständlicherweise ist die neue Halterin bzw. der neue Halter bemüht, den Hund mit allen Kräften zu unterstützen und eine schnelle Gewichtszunahme anzustreben. Zu beachten bleibt dabei allerdings, dass gleichzeitig eine Überlastung des Stoffwechsels vermieden werden sollte.

Die Stoffwechselorgane – insbesondere Leber und Nieren – eines Hundes, der lange Zeit unter- bzw. mangelernährt war, sind nicht in der Lage, ad hoc große Futtermengen zu verarbeiten. Damit nicht ein gegenteiliger Effekt – nämlich ein weiterer Gewichtsverlust bzw. Substanzabbau – ausgelöst wird, ist ein behutsames Anfüttern notwendig. Dies bezieht sich sowohl auf die langsame Steigerung der Futtermenge als auch auf den Rohproteingehalt der Ration, der im mittleren Bereich liegen sollte. So kann sich der Stoffwechsel in Ruhe an die höheren Nahrungsmengen gewöhnen. Gleichzeitig wird dabei langsam aber stetig auch Körpersubstanz aufgebaut. Dies ist unseres Erachtens die gesündeste Grundlage für eine dauerhafte Regenerierung.

Unabhängig davon, welche Fütterungsart gewählt wird, haben sich spezielle ergänzende Zutaten wie Ziegenmilch, Kräuter, etc. auch in der Ernährung von Hunden aus dem Tierschutz allerbestens bewährt.

 

Die Gretchen-Frage: Trocken, nass oder selbstzubereitet?

Die Frage, welche Fütterungsart GRUNDSÄTZLICH die Beste ist, kann klar mit „KEINE" beantwortet werden. Viele Wege führen nach Rom und die Entscheidung sollte sich immer sachlich an der Verträglichkeit für den jeweiligen Hund und seinen Bedürfnissen orientieren. Jeder Hund hat nicht nur unterschiedliche Vorlieben, sondern entspricht auch einem bestimmten Verdauungstyp. So verträgt der eine Hund nur selbstzubereitete Rationen, wovon der nächste Hund erhebliche Verdauungsstörungen bekommt. Sollten Sie noch unsicher sein, was für Ihren Hund die richtige Wahl ist, finden Sie unter Trocken oder nass? Welche Fütterung passt zu meinem Hund? ausführliche Informationen hierzu. Gerne beraten wir Sie auch persönlich.

In den meisten Fällen füttert man auch in Rekonvaleszenzphasen wie gewohnt und fügt lediglich ergänzende Zutaten bei. Bei Hunden aus dem Tierschutz stellt sich diese Frage manchmal etwas dringlicher. Viele Hunde sind bei der Übergabe nur kurzzeitig mit Nass- und/oder Trockenfutter gefüttert worden. Von „gewohnter" Fütterungweise kann man hier nicht sprechen. Grundsätzlich kann auch hier selbstverständlich jede Art der Fütterung gewählt werden.

Ebenso wichtig ist in unseren Augen, dass neben der passende Fütterungsweise ein paar wichtige Regeln – man könnte sie auch als Umstellungsbasics bezeichnen – zu beachten sind, damit die Futterumstellung keine Probleme bereitet. Hierzu zählt z. B., dass die Fütterungsweise nicht während einer Schwächephase abrupt geändert wird. Auch eine Umstellung von Nass- auf Trockenfutter sollte sachgerecht durchgeführt werden. Ausführliche Infos hierzu, finden Sie unter Futterumstellung.

 

Ergänzende Tipps zur Fütterung

  1. Wechseln Sie für eine gewisse Zeit auf ein Futter mit einem etwas höheren Proteingehalt z. B. von Marengo Classic auf Marengo Premium oder Marengo Native Way.
  2. Setzen Sie kurweise Kräuter in der Ernährung ein. Ergänzen Sie z. B. zu Marengo Classic die Marengo Wellness-Cracker oder die Kräutertabletten Cura naturalis Entgiftung. Hierdurch werden dem Hund nicht nur Phytamine aus Kräutern sondern auch eine Vielzahl an anderen wichtigen Mikronährstoffen zusätzlich zur Verfügung gestellt.
  3. Machen Sie bei Hunden, die eine Magen-Darm-Symptomatik zeigen, eine Marengo 63-Tage-Diät, um die Mikroflora des Darms wieder aufzubauen und so das Immunsystem zu stärken.
  4. Bei Hunden, die mangelnden Appetit zeigen, aber an Gewicht zulegen müssen, hat sich die FRISCH-Fütterung mit Marengo Wolfshappen / Marengo Bio beef + Marengo Country erfolgreich bewährt. Auch die Marengo und Cura naturalis Alleinfuttermenüs sind für schlechte Fresser eine gute Wahl. Bei den Cura naturalis Dosen handelt es sich zudem um Diätfuttermittel, die auch innerhalb spezieller Diäten bei chronischen Erkrankungen zum Einsatz kommen können.
  5. Unsere besondere Empfehlung: Eine besonders positive Wirkung bringt die zeitweise Zufütterung der Marengo Ziegenmilch, die mit Erfolg auch zusätzlich zum Marengo Alleinfutter eingesetzt werden kann. Ziegenmilch liefert nicht nur ein Plus an hochwertigen Eiweißen, natürlichen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, sondern fördert den Aufbau einer gesunden Darmflora. Ziegenmilch zeigt auch bei erwachsenen Hunden eine gute Verträglichkeit und kann daher in kleineren (diätetischen) Mengen mit Erfolg eingesetzt werden. Ausführliche Infos Warum Ziegenmilch für Hunde?.
 

Aufbau-Diäten nach akuten Belastungsphasen

Die Änderung der Tagesration und eine damit verbundene eventuelle Erhöhung der Futtermenge sollte solange beibehalten werden bis der Hund sich gesundheitlich erholt und sein Normalgewicht wieder erreicht hat. In der Regel dauert diese Art der Rekonvaleszenzphase ca. 6-8 Wochen. Bei vielen Hunden reicht die zusätzliche Gabe der Marengo Kräuter sowie der Marengo Ziegenmilch allein schon aus, um eine Erholung zu unterstützen, so dass die Futtermenge nicht gesteigert werden muss.

Zur Ermittlung der richtigen Futtermenge schauen Sie bitte unter Tipps zur Futtermenge.

Je nachdem, ob an Gewicht zugelegt werden muss, sollte man die gewohnte Futtermenge um bis zu 20%-50% erhöhen. Dies ist allerdings nur ein Anhaltspunkt. Eine individuelle Anpassung an den aktuellen Futterzustand des Hundes ist notwendig.

Erwachsene Hunde Welpen und Junghunde
Variante 1: Marengo Premium oder Marengo Junior + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Premium + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Junior + Marengo Ziegenmilch
Variante 2: Trockenfutter getreidefrei: Marengo Native Way oder Marengo Native Junior + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Native Way (getreidefrei) + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Native Junior (getreidefrei) + Marengo Ziegenmilch
Variante 3: Marengo Bio beef + Marengo Country + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Bio beef + Marengo Country (50% : 50%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Bio beef + Marengo Country (60% : 40%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
Variante 4: Marengo Wolfshappen + Marengo Country + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Wolfshappen + Marengo Country (50% : 50%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Wolfshappen + Marengo Country (60% : 40%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
Variante 5: Cura naturalis Diätalleinfuttermittel als Trocken- oder Nassfutter
Erhältlich für die Bereiche Magen und Darm, Haut und Fell, Nieren, Leber sowie Muskeln und Gelenke
  • Cura naturalis Trockenalleinfutter oder Cura naturalis Alleinfuttermenü
  • Cura naturalis Trockenalleinfutter oder Cura naturalis Alleinfuttermenü
 

Aufbau-Diäten bei permanentem Untergewicht

Die Aufbau-Diät bei permanentem Untergewicht sollte solange durchgeführt werden, bis der Hund sich gesundheitlich und gewichtsmäßig wieder erholt hat. In der Regel dauert diese Art der Rekonvaleszenzphase ca. 3-6 Monate. Dies beruht auf der Notwendigkeit, dass ein langsames Auffüttern sinnvoll ist.

Typisch für Hunde mit permanentem Untergewicht sind eine verarmte Darmflora sowie ein am Limit arbeitender Stoffwechsel. Dies erklärt die Tatsache, dass gerade bei diesen Hunden sowohl die Marengo Kräuter und als auch die Marengo Ziegenmilch durch ihren positiven Einfluss auf Stoffwechsel und Darm auf Dauer zu einer deutlichen besseren Futterverwertung führen.

Je nachdem wieviel an Gewicht zugelegt werden muss, wird die gewohnte Futtermenge um bis zu 40%-60% erhöht. Dies sollte individuell dem aktuellen Futterzustand des Hundes angepasst werden.

Zur Ermittlung der richtigen Futtermenge schauen Sie bitte unter Tipps zur Futtermenge.

Noch einmal der Hinweis

Reagiert ihr permanent untergewichtiger Hund NICHT auf die Aufbau-Diät bzw. zeigt er sogar Krankheitssymptome, empfehlen wir dringend, abklären zu lassen, ob eine chronische Erkrankung vorliegt. Erkrankungen wie Bauchspeicheldrüseninsuffizienz (EPI), Diabetes mellitus, Leishmaniose und viele Stoffwechselerkrankungen könnten ebenfalls Ursache für das Untergewicht sein. Ist dies der Fall, so sollte in jedem Fall eine passende Marengo Spezialdiät und KEINE Aufbau-Diät durchgeführt werden.

Erwachsene Hunde Welpen und Junghunde
Variante 1: Marengo Premium oder Marengo Junior + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Premium + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Junior + Marengo Ziegenmilch
Variante 2: Trockenfutter getreidefrei: Marengo Native Way oder Marengo Native Junior + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Native Way (getreidefrei) + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Native Junior (getreidefrei) + Marengo Ziegenmilch
Variante 3: Marengo Bio beef + Marengo Country + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Bio beef + Marengo Country (55% : 45%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Bio beef + Marengo Country (65% : 35%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
Variante 4: Marengo Wolfshappen + Marengo Country + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Wolfshappen + Marengo Country (55% : 45%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Wolfshappen + Marengo Country (65% : 35%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
Variante 5: Cura naturalis Diätalleinfuttermittel als Trocken- oder Nassfutter
Erhältlich für die Bereiche Magen und Darm, Haut und Fell, Nieren, Leber sowie Muskeln und Gelenke
  • Cura naturalis Trockenalleinfutter oder Cura naturalis Alleinfuttermenü
  • Cura naturalis Trockenalleinfutter oder Cura naturalis Alleinfuttermenü
 

Aufbau-Diäten bei stark abgemagerten Hunden

Bei stark unterernährten Hunden, die von einer Tierhilfe übernommen wurden, ist die Einregulierung der Futtermenge relativ schwierig. Ein zu schnelles Erhöhen des Futterangebotes kann den Stoffwechsel überlasten. Dies äußert sich oft in Trägheit, Unwohlsein, Appetitmangel oder Erbrechen. Auch wenn der Hund übermäßig guten Appetit zeigt, ist zu Anfang mit einer moderaten Futtermenge zu beginnen, die möglichst auf mehrere (ca. 3-4) Mahlzeiten am Tag verteilt werden sollte. Der durch das Hungern und den Stress übermäßig belastete Stoffwechsel hat sich der Notsituation bestmöglich angepasst. Ein zu reiches Angebot an Nahrung und Nährstoffen könnte letztendlich zu einem Kollaps des Stoffwechsels führen, den man vermeiden kann. Gerne beraten wir Sie in diesen Fällen und erstellen einen individuellen Futterplan für Ihre Fellnase.

Die Überempfindlichkeit gegenüber einem zu reichhaltigen Futterangebot bezieht sich auch auf gut gemeinte Zugaben an synthetischen Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen möglichen Aufbaustoffen. Hier ist es sinnvoller, den Hund ganz vorsichtig an natürliche Nahrung zu gewöhnen, statt ihn mit allen möglichen Aufbaupräparaten ungewollt zu belasten.

Die Aufbau-Diät sollte solange durchgeführt werden, bis der Hund sich gesundheitlich und gewichtsmäßig wieder erholt hat. In der Regel dauert diese Art der Rekonvaleszenzphase ca. 4-8 Monate. Dies beruht auf der Notwendigkeit, dass ein langsames Auffüttern sinnvoll ist.

Zur Ermittlung der richtigen Futtermenge schauen Sie bitte unter Tipps zur Futtermenge.

Je nachdem, wieviel an Gewicht zugelegt werden muss, wird die gewohnte Futtermenge LANGSAM um bis zu 50%-100% erhöht. Bei Hunden aus dem Tierschutz, bei denen keine Referenzwerte vorliegen, dienen die Herstellerangaben als Orientierung. Die individuelle Anpassung an den aktuellen Futterzustand ist daher gerade bei diesen Hunden außerordentlich wichtig.

Hinweis

Bitte bedenken Sie, dass leichte Verdauungstörungen bei Hunden aus dem Tierschutz anfänglich auftreten können, da die Hunde an diese Art und Vielfalt der Nahrung nicht gewöhnt sind. Hier ist es wichtig, Nerven zu bewahren und nicht jede Blähung bzw. jeden breiigen Kot gleich als Krankheitssymptom zu bewerten und angstbeklommen in die Medikamentenkiste zu greifen. Solange der Hund im akzeptablen bis guten Allgemeinzustand ist, heißt es Geduld bewahren, damit sich Darmflora und Stoffwechsel eingewöhnen können.

Erwachsene Hunde Welpen und Junghunde
Variante 1: Marengo Premium oder Marengo Junior + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Premium + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Junior + Marengo Ziegenmilch
Variante 2: Trockenfutter getreidefrei: Marengo Native Way oder Marengo Native Junior + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Native Way (getreidefrei) + Marengo Ziegenmilch
  • Marengo Native Junior (getreidefrei) + Marengo Ziegenmilch
Variante 3: Marengo Bio beef + Marengo Country + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Bio beef + Marengo Country (60% : 40%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Bio beef + Marengo Country (70% : 30%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
Variante 4: Marengo Wolfshappen + Marengo Country + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Wolfshappen + Marengo Country (60% : 40%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
  • Marengo Wolfshappen + Marengo Country (70% : 30%) + Marengo Ziegenmilch + Marengo Wellness-Cracker
Variante 5: Cura naturalis Diätalleinfuttermittel als Trocken- oder Nassfutter
Erhältlich für die Bereiche Magen und Darm, Haut und Fell, Nieren, Leber sowie Muskeln und Gelenke
  • Cura naturalis Trockenalleinfutter oder Cura naturalis Alleinfuttermenü
  • Cura naturalis Trockenalleinfutter oder Cura naturalis Alleinfuttermenü
 

Warum weniger oft mehr ist

Die meisten Hundehalterinnen und Hundehalter möchten ihrem Hund in Rekonvaleszenzphasen etwas Gutes tun. Daher werden in vielen Fällen vermehrt Zusatzpräparate eingesetzt. Bitte bedenken Sie, dass die meisten Zusatzpräparate synthetische Substanzen enthalten, die wiederum den Stoffwechsel belasten können. Nach einem anfänglich oft erstaunlich „aufputschenden" Effekt, kommt es nicht selten zu einem deutlichen Rückschritt. Darum ist weniger in diesen Fällen oft mehr. In Bezug auf die Fütterung sollte auch das Thema Leckerchen genügend Aufmerksamkeit finden. Unter Gesundes Belohnen finden Sie hierzu einige wertvolle Tipps.

Auch im Bereich der medikamentösen Versorgung ist ein maßvoller Umgang wichtig. Vermeiden Sie unnötige Belastungen mit chemischen Medikamenten und Pflegepräparaten. Gerade in Rekonvaleszenzphasen ist es ratsam, nur unbedingt notwendige Medikamente zu verabreichen. Dies bezieht sich auch auf Wurmkuren und Impfungen, die oft in guter Absicht zur Anwendung kommen. Nicht jeder Hund, der an Gewicht verloren hat, leidet gleichzeitig unter Wurmbefall. Ein leider immer noch sehr weit verbreiteter Irrtum. Liegt der Verdacht auf Wurmbefall vor, sollte in jedem Fall vor einer chemischen Wurmkur, eine Kotuntersuchung gemacht werden.

Indem man die Belastung von Stoffwechsel und Darmflora auf ein Minimum reduziert, kann der Organismus die vorhandenen Energien zur Regeneration nutzen. So stärkt man die körpereigenen Abwehrkräfte und die Dauer der Rekonvaleszenzphase wird positiv beeinflusst. Erst das ganzheitliche Zusammenspiel von Fütterung, Pflege und medikamentöser Versorgung schafft die optimale Grundlage für eine erfolgreiche Rekonvaleszenz unserer Fellnasen.

Copyright by Marengo - EnRa GmbH&Co.KG
Aktualisiert Mai 2021

Keywords: frisst nicht

Marengo in den sozialen Netzwerken

Sie möchten mehr Informationen über Marengo erhalten oder würden gern über Aktuelles auf dem Laufenden sein?
Dann verfolgen Sie unsere Aktivitäten in sozialen Netzwerken.
Werden Sie Fan bei Facebook, indem Sie auf unserer Seite auf "Gefällt mir" klicken!
Besuchen Sie uns auf Google+
nach Oben