Marengo Stufenplan zur Allergiebekämpfung

Den Marengo Stufenplan zur Allergiebekämpfung gibt es auch als
zweiteiligen Podcast und als Download (pdf-download 4,09 MB).

 

Stufe 1: Allergie & Futter

Die konsequente Einhaltung der Stufe I des Marengo Stufenplans ist die Grundvoraussetzung, um bestehende Allergien lindern oder erfolgreich bekämpfen zu können. Erst die Entlastung des Immunsystems durch eine allergenarme und toxinfreie Futtergrundlage setzt Energien frei, die einen angemessenen Umgang mit körperfremden Substanzen möglich machen.

 

1. Anforderungen an das Hauptfutter für Allergiker

Verzicht auf chemische Zusatzstoffe und minderwertige Komponenten

Das Hauptfutter – unabhängig davon, ob es sich um Trocken- oder Nassfutter oder selbstzusammengestellte Rationen handelt – sollte folgende Substanzen NICHT enthalten:

Hinweis: Die Beurteilung, ob in einem Futter chemische Zusatzstoffe enthalten sind, wird dadurch erschwert, dass längst nicht alle Zusatzstoffe deklariert werden müssen. Unter www.tiergesundheit.net finden Sie hierzu klärende Fachbeiträge und Videos.

Moderate Anteile an Rohprotein, Rohasche und Mineralien

Das Hauptfutter sollte insgesamt moderate Anteile an Nähr- und Mikronährstoffen aufweisen. Hierzu zählen insbesondere die Gehalte an:

Überdosierungen aller Art reizen und überfordern auf Dauer Stoffwechsel und Immunsystem. So wirken sie schnell allergieverstärkend.

Hinweis: Insbesondere der Eiweißanteil sollte in der Ration eines Allergikers moderat bleiben. Zum einen sind körperfremde Substanzen, die als Antigene Abwehrreaktionen im Immunsystem auslösen, in der Regel Eiweiße. Darüber hinaus belastet eine Eiweißüberversorgung Leber und Nieren immens. So wird indirekt ebenfalls die Anfälligkeit für Allergien erhöht.

Wie man synthetische Zusatzstoffe erkennt

Mittlerweile behaupten fast alle Hersteller, dass sie ein Futter ohne Zusatzstoffe anbieten. Leider stimmt dies in den meisten Fällen nicht. Im besten Fall verzichtet man auf ein paar Lock- und Aromastoffe. Eine lange Liste von synthetischen Vitaminen und Spurenelementen – ausweispflichtig unter „Zusatzstoffe" bzw. „Zusatzstoffe je kg" – verraten dann, dass doch chemische Substanzen beigemengt werden. Synthetische Vitamine stammen aus dem Labor, sind in der Regel gentechnisch verändert und bergen nachweislich hohe Gesundheitsrisiken in sich.

Lassen Sie sich nicht täuschen: Wenn Sie keine synthetischen Zusatzstoffe im Futter wollen, dann prüfen Sie die Deklaration auf dem Futtersack genau. Gerade für Hunde mit Allergien ist dies von großer Bedeutung.

Marengo garantiert Ihnen echte Natürlichkeit. Naturbelassenes Futter auf Basis von qualitätvollen Zutaten, die eine Vielfalt an natürlichen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien mitbringen. Nur so kann man auf synthetische Substanzen aller Art verzichten. Das ist der seit Jahren bewährte Marengo Weg für eine gesunde Hundeernährung.

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Ernährungsempfehlung für allergische Hunde

Zur Allergieprophylaxe und bei bestehender Allergie

Zur Vorbeugung gegen Allergien und bei bestehender Allergie setzen wir auf ein vielfältig zusammengesetztes Futter ohne Zusatzstoffe, um eine breit angelegte Darmflora beim Hund zu fördern. So wird der Grundstein für ein starkes Immunsystem gelegt, das dadurch einen angemessenen Umgang mit Allergenen findet. Eine nicht artgerechte und ungesunde Reduzierung auf zwei bis drei Futterkomponenten - wie bei Allergikerfutter oft üblich - lehnen wir ab.

Für alle Marengo Futtersorten gilt:

Zutaten eingekauft in Lebensmittelqualität, der Verzicht auf belastende Zusatzstoffe sowie artgerechte Rezepturen fördern die körpereigenen Abwehrkräfte und senken so die Allergieneigung. Auch die von uns gewählten moderaten Anteile an Rohprotein, Rohfett, Rohasche und Mineralien entlasten Immunsystem und Stoffwechsel. Aus diesen Gründen hat Marengo Hundefutter sich bereits seit vielen Jahren in der Ernährung von Allergikern mit Erfolg bewährt. Wir bieten verschiedene Futtersorten als Trocken- und Nassfutter an, die für Allergiker in Frage kommen.

Marengo 63-Tage-Diät für Spezialfälle

Besteht die Allergie schon über längere Zeit oder reagiert ihr Hund sehr empfindlich auf Futterumstellungen, empfehlen wir den Einstieg mit Hilfe der Marengo 63-Tage-Diät. Hierbei handelt es sich um eine Kombinationsfütterung von Marengo Country plus Marengo Wolfshappen bzw. alternativ Marengo Bio beef.

Diät bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass dem Hund bestimmte Nährstoffe vorenthalten werden, sondern lediglich, dass es sich um eine sehr gut verträgliche und allergenarme Ration handelt. Diese macht es dem Hund leichter, eine gesunde und vielfältige Darmflora aufzubauen.

Eine ausführliche Anleitung sowie ein konkretes Beispiel zur Durchführung der Marengo 63-Tage-Diät finden Sie hier.
Gerne stehen wir Ihnen bei der genauen Berechnung der Futtermengen und Fragen zur praktischen Durchführung zur Verfügung: Kontakt

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2. Zwischenmahlzeiten, Selbstgekochtes und Leckerchen

Nicht die Menge, sondern der Kontakt mit dem Allergen entscheidet

Auch bei kleinen Zwischenmahlzeiten, Selbstgekochtem und Leckerchen ist genau wie beim Hauptfutter darauf zu achten, dass keine synthetischen Zusatzstoffe enthalten sind und die Qualität der Zutaten stimmt.

Nicht die Menge entscheidet über das Auftreten von allergischen Reaktionen, sondern der Kontakt mit dem Allergen. So ist nicht selten das kleine tägliche „Leckerlibröckchen“ vom Postboten die Ursache für sich hartnäckig haltende Allergiesymptome. Auch gut meinende Familienangehörige müssen leider häufig in ihrem Belohnungseifer gebremst werden.

Als Halter eines Hundes mit Allergie oder Neigung dazu ist es sinnvoll, alle Kontaktpersonen des Hundes über die Situation aufzuklären. Bewährt hat es sich, diesen „Mitbelohnern“, allergenarme Leckerchen für den Hund zur Verfügung zu stellen. So behält man weiterhin Einfluss auf die Qualität und die Menge der Leckerchen, die der Hund bekommt.

Hinweis: Viele Hundeleckerlis aber auch Zugaben vom Tisch wie Leberwurst, Aufschnitt, Gebäck, Süßigkeiten etc. enthalten synthetische Zusatzstoffe, die beim Hund selbst in geringsten Mengen allergieauslösend sein können.

Ernährungsempfehlung

Eiweißhaltige Zugaben reduzieren und ausgleichen

Die Zufütterung von Fleisch oder eiweißhaltigen Leckerchen bzw. Trockenfleischprodukten zum Hauptfutter sollte insbesondere für Allergiker mit Bedacht ausgeführt werden.

Ein gut gewähltes Hauptfutter enthält einen auf den Tagesbedarf des Hundes abgestimmten Proteinanteil. Kauartikel und Trockenfleischprodukte sind durch den Wasserentzug extrem eiweißhaltig. Als zusätzliche Eiweißbomben führen sie darum schnell zu einer Überversorgung oder sogar zu einer Eiweißallergie.

Möchten Sie Fleisch oder eiweißhaltige Leckereien zusätzlich füttern, sollten Sie den erhöhten Eiweißgehalt mit einem angemessenen Anteil an Kohlenhydraten ausgleichen. Kohlenhydratträger wie Reis, Tapioka, etc. oder auch Marengo Country sind hierfür gut geeignet.

Trockenfleischprodukte müssen beim erwachsenen Hund mit der vierfachen und bei Welpen und Junghunden mit der dreifachen Menge an Kohlenhydratträgern wie Marengo Country ausgeglichen werden. Zugaben wie Fleisch oder Magerquark sind mit der gleichen Menge an Kohlenhydratträgern auszugleichen. Bitte behalten Sie aber immer das passende Eiweiß-Energie-Verhältnis der gesamten Tagesration im Blick. Gerne sind wir Ihnen bei der Berechnung behilflich!

Die gesunde Alternative: allergen- und eiweißarm

Alternativ können Sie auch auf allergen- und eiweißarme Leckerchen zurückgreifen wie z. B. Marengo Fun-Kuchen, Marengo Enten-Goodies oder Marengo Native Cookies. Produktinfos hierzu finden Sie im Shop.

Bitte bedenken Sie, dass die Menge an Leckerchen, Trockenfleisch, Zwischenmahlzeiten, etc. in einem angemessenem Rahmen bleibt. 25 % der Tagesration sollten hierbei niemals überschritten werden.

Hinweis: Viele Kauartikel und Trockenfleischprodukte werden rechtlich als Spielzeug und nicht als Futtermittel eingeordnet. Darum dürfen sie Substanzen enthalten, die in Hundenahrung verboten sind. Achten Sie auch hier vermehrt auf beste Qualität!

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3. Zusatzpräparate und Ergänzungsfuttermittel

Weniger ist mehr

Leider bleibt jede allergenarme Fütterung erfolglos, wenn unangemessene Zusatzpräparate und Ergänzungsfutter der Ration beigemengt werden. Hier gilt: weniger ist mehr.

Das ausgewogene Marengo Ernährungskonzept macht die Beigabe von Zusatzpräparaten überflüssig. Möchten Sie dennoch ein Zusatzpräparat füttern, sollte dies frei von allen synthetischen Zusatzstoffen sein. Ungeeignet sind Calciumpräparate, synthetische Vitamin- und Mineralstoffmischungen sowie Mischpräparate, die teils aus natürlichen und teils aus synthetischen Substanzen zusammengesetzt sind wie z. B. viele Kräutermischungen.

Nicht jedes Kraut ist gut für den Hund

Auch bei natürlichen Komponenten wie Kräutern, Früchten und anderen Pflanzen ist nicht in jedem Fall eine positive Wirkung und Verträglichkeit für den Hund garantiert. Die richtige Auswahl von Kräutern, die als Nahrungsergänzung und nicht als Medikament dienen, ist daher entscheidend.

In den Marengo Diäten und Produkten legen wir Wert darauf, dass die enthaltenen Kräuter und Früchte keine medikamentöse Wirkung entfalten. Sie dienen als reine Nahrungsergänzung und haben sich in der Fütterung von Allergikern schon seit vielen Jahren bestens bewährt.

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4. Ungewollte Wasser- bzw. Futteraufnahme

Allergieempfindliche Hunde bzw. Allergiker neigen aufgrund ihrer verarmtem Darmflora vermehrt dazu, allerlei Ungeeignetes aufzunehmen. Hierzu zählen neben Kadavern anderer Tiere, Kot, Kräutern und Gräsern, gespritztem Getreide und anderen undefinierbaren Abfällen auch Wasser aus Pfützen und ungeeigneten Gewässern. Die Aufnahme dieser Substanzen schädigt u. a. wiederum die Darmflora, wodurch ein Teufelskreislauf einsetzt und Allergiesymptome sich letztendlich verstärken können.

Versuchen Sie darum, Ihren Hund mit Erziehungsmaßnahmen dazu zu bewegen, nur dann etwas aufzunehmen, wenn Sie es ihm erlauben. Dies ist sicherlich nicht immer einfach, aber häufig die einzige Möglichkeit, um hartnäckige Allergieprobleme in den Griff zu bekommen.

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Stufe II: Allergie & Pflege und Haltung

Neben der konsequenten Einhaltung der Stufe I des Marengo Stufenplans spielen auch die Bereiche Pflege und Haltung eine wichtige Rolle. Diese bezeichnen wir als Stufe II. Um allergieauslösende Faktoren zu minimieren bzw. auszuschalten, ist eine detaillierte Vorgehensweise wichtig. Hierbei sollten Schritt für Schritt alle möglichen allergieauslösenden Faktoren unter die Lupe genommen werden.

 

1. Chemische Präparate zur Anwendung am Hund

Chemische Präparate belasten Immunsystem und Stoffwechsel

Chemische Antiparasitenmittel gegen Zecken, Flöhe, Milben, etc. für die äußere Anwendung enthalten belastende Substanzen, die über die Haut in den Blutkreislauf des Hundes gelangen. Beginnen die Parasiten Blut zu saugen, werden sie vergiftet und so abgetötet. Was für die lästigen und enorm widerstandsfähigen Parasiten tödlich endet, ist natürlich auch für den Hund stark belastend und hochgradig allergieträchtig.

Zudem werden diese Substanzen dann auch wieder von innen über die Haut ins Fell abgegeben. Jeder Kontakt mit dem Fell – wenn der Hund sich leckt oder Sie den Hund streicheln – wird so zu einem zweifelhaften Vergnügen.

Auch chemische Präparate zum Einnehmen irritieren das Immunsystem nachhaltig. Diese Präparate wirken ebenfalls über den Blutkreislauf des Hundes. Hierbei löst der Wirkstoff durch eine direkte Genveränderung eine Entwicklungsstörung der Parasiten aus.

Unsere Empfehlung

Wir den Einsatz von chemiefreien Produkten und somit eine natürliche Abwehr gegen Zecken, Flöhe, Milben & Co. Gut zusammengesetzte, natürliche Abwehrmittel sind wirksam und haben keine Nebenwirkungen. Bei einer natürlichen Parasitenabwehr ist allerdings meistens ein kleiner Mehraufwand in Kauf zu nehmen.

Beispiel: Marengo Produkte

So muss z. B. Marengo Limes Spray als natürliches Abwehrspray 1-2 mal täglich aufgesprüht werden. Auch sind weitere unterstützende Maßnahmen wie ein Auskämmen oder Absuchen des Fells z. B. bei der Zeckenabwehr nützlich. Zudem hat sich bei Floh- und / oder Milbenbefall ein zusätzliches mehrmaliges Waschen/Duschen mit Marengo Waschlotion sowie das Einreiben mit Marengo Hautpflege bewährt.

Aufwand wird belohnt

Unsere Erfahrung zeigt, dass dieser kleine Mehraufwand sich in jedem Fall lohnt. Chemische Substanzen sind und bleiben allergieträchtig. Erst der Verzicht darauf eröffnet überhaupt die Chance, dass die Allergie sich dauerhaft zurückbilden kann. Darum spielt die natürliche Parasiten-abwehr auch in der Allergieprophylaxe eine bedeutende Rolle. Wir bieten verschiedene Produkte für eine natürliche Parasitenabwehr an.

Anmerkung zu chemischen Antiparasitenmitteln

Sicherlich ist es ein verlockendes Angebot nur alle 6 Wochen einmal ein chemisches Präparat aufzuträufeln und damit angeblich alle Probleme im Griff zu haben. Leider zeigt die Praxis aber, dass neben akuten Unverträglichkeitsreaktionen auch der Schutz nicht optimal ist. So müssen sich z. B. Zecken erst im Hund festbeißen, damit die abtötende Wirkung eintreten kann. Damit belasten trotz des Einsatzes chemischer Substanzen, eine Vielzahl an Erregern das Immunsystem und den Stoffwechsel des Hundes. Auf Dauer kann dies zu Haut- und Fellproblemen, Verdauungsstörungen, etc. führen. Diese Spätfolgen – von denen Allergiker noch in weit höherem Maße betroffen sind – werden aber meistens nicht mehr mit der chemischen Anwendung in Verbindung gebracht.

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2. Chemische Präparate im Umfeld des Hundes

Gesundheitsrisiko für Hund und Mensch

Chemische Präparate, die zur Reinigung von Liegeplätzen,Teppichen, Zwingeranlagen etc. gedacht sind, enthalten ebenfalls allergieauslösende Substanzen. Häufig stammen diese aus dem Bereich der Insektizide und Pestizide und stellen für Hund und Halter ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko dar.

Unsere Empfehlung

Natürliche Parasitenabwehr mit dem Dampfreiniger

Der Dampfreiniger ist eine einfache und absolut sichere Methode, um alle lästigen Parasiten und deren Nachkommen zu vernichten. Selbst hartnäckige Floheier, die in jeder Bodenritze monatelang überleben können, werden schon bei einer Temperatur von ca. 45° C zuverlässig und ohne Chemie vernichtet. Auch Milben aller Art, Bakterien, Zecken, etc. können auf diese Weise sicher unschädlich gemacht werden – bei gleichzeitiger Schonung der Gesundheit von Hund und Mensch.

Allergendruck für Hund und Mensch senken

Die Anwendung des Dampfreinigers sollte grundsätzlich einmal pro Woche erfolgen, um u. a. den Hausstaubmilbenbefall sowie – bei vorliegendem Flohproblem – verschiedene Stadien des Flohs erfolgreich zu bekämpfen. So senken Sie gleichzeitig den Allergendruck für Hund und Mensch.

Staubsaugen mit Allergenfilter oder Wasserbad

Zusätzlich bildet die zwischenzeitliche Verwendung eines Staubsaugers mit Wasserbad oder Allergenfilter eine ideale Ergänzung. Achtung: Normale Trockenstaubsauger (mit Beutel oder ohne) verteilen Hausstaubmilben, Floheier, etc. in großem Maße in der ganzen Wohnung!

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3. Chemische Ohrpflegemittel

Schädigung der Ohrschleimhaut

Bei vielen allergischen Hunden ist eine regelmäßige Ohrenpflege nötig, da immer wieder Sand, Grassamen, Staub etc. in die Ohren gelangen. Dort führen sie schnell zu Reizungen, Krustenbildung oder Entzündungen. Leider greifen viele Hundehalter gleich zu chemischen bzw. stark reizenden Ohrpflegemitteln wie z. B. Wasserstoffperoxid, alkoholischen Lösungen, Teebaumöl oder sogar penicillin- bzw. kortisonhaltigen Präparaten. So werden die Ohren bzw. die Ohrschleimhäute bereits durch die routinemäßige Pflege gereizt und das Schleimhautmilieu empfindlich geschädigt. Dies ebnet den Weg nicht nur für allergische Reaktionen. Bei Hunden, deren Allergiesymptome sich bereits an den Ohren manifestieren, wird hierdurch die Allergie in der Regel verschlimmert.

Unsere Empfehlung

Natürliche Pflege für eine gesunde Ohrschleimhaut

Ob zur routinemäßigen Pflege und Reinigung oder als Therapiebegleitung setzen Sie auf nicht reizende, natürliche Ohrpflegemittel. Penicillin- bzw. kortisonhaltige Präparate sollten nur im Notfall und in Absprache mit einem Tierarzt angewendet werden. Für die tägliche Pflege sind sie ungeeignet. Ein natürlich wirksames Ohrpflegemittel reinigt und pflegt, ohne die Ohrschleimhäute zu schädigen. Im Gegenteil, es unterstützt den Aufbau eines gesunden, kräftigen Schleimhautmilieus.

Wir bieten mit der Marengo Ohrpflege ein wirksames Naturprodukt, das sich auch bei Hunden mit Allergie bewährt hat. Erfahren Sie hier mehr.

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4. Schlaf- und Liegeplätze

Nicht jeder Naturstoff ist geeignet

Nicht alle Schlaf- und Liegeplätze sind für allergische Hunde geeignet. Teilweise sind sie mit Chemikalien behandelt und / oder sie bilden eine ideale Brutstätte für Milben, Pilze und Bakterien. Hierzu zählen insbesondere Nester, Körbe, Schlaf- und Liegeplätze aus Baumwolle und Bast.

Auch Teppiche oder Möbel aus Bast, Hanf oder anderen Naturstoffen können zum Problem werden, weil sie Milbenfänger sind. Darum werden sie schnell Ursache einer sich hartnäckig haltenden Allergie. Zudem können sie zu einer Verschlimmerung der Allergiesymptomatik führen. Hinzu kommt noch, dass sie auch für die Reinigung mit einem Dampfreiniger wenig geeignet sind.

Bei Hunden, die sich viel in (Pferde) Ställen aufhalten, sollte man auch prüfen, ob eventuell eine Reaktion auf Heu, Stroh, Sägemehl, Sägespäne, etc. besteht. Hier sind Pollen, Milben und Pilzbefall häufige Allergieauslöser.

Unsere Empfehlung

Allergenarme Schlaf-und Liegeplätze

Eine günstige und bewährte Variante allergenarmer Produkte für Hunde mit Allergie sind die sogenannten Thermodecken. Es handelt sich hierbei um Polyester- bzw. Polyacrylunterlagen, die bei 60 °C gewaschen werden können. Dadurch kann die Menge an Allergenen wie Milben, Bakterien, etc. niedrig gehalten werden.

Sehr gut geeignet sind auch Schafwollprodukte. Der natürliche Fettgehalt der Wolle wirkt sehr allergenabweisend, so dass ein Reinigen relativ selten bzw. nur im Bedarfsfall notwendig wird.

Wir bieten mit dem NaturoTherm Schlafnest eine bewährte Liegefläche auch für Hunde mit Allergie. Produktinfos hierzu finden Sie im Shop.

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5. Futternäpfe und Trinkgefäße

Futternäpfe aus Metall können unter Umständen, gerade wenn sie nicht sehr hochwertig sind oder Strukturfehler aufweisen, ständig kleine Mengen des Metalls abgeben. Dies kann nicht nur zu allergischen Erscheinungen im Bereich des Mauls führen, sondern durch die Irritation des Immunsystems eine generelle Allergie auslösen.

Unsere Empfehlung:

Ersetzen Sie Futter- und Trinknäpfe aus Metall durch Keramik-, Glas- oder Steingefäße.

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6. Halsbänder, Leinen und Geschirre

Halsbänder, Leinen und Geschirre aus Metall können Kontaktallergien an der Haut auslösen. Eventuell enthaltene Metallbestandteile wie Nickel, Chrom, etc. oder Rostpartikel sind allergieträchtig. Auch Lederzubehör kann für empfindliche Hunde zum Problem werden, wenn das mit Chemikalien gegerbte Leder bei Beanspruchung oder Feuchtwerden allergene Stoffe an die Haut abgibt.

Unsere Empfehlung:

Ersetzen Sie Halsbänder, Leinen und Geschirre aus Metall oder Leder durch allergenarme Nylonprodukte.

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7. Wasch- und Reinigungsmittel

Waschmittel, Weichspüler und Reinigungsmittel enthalten neben den oft aggressiven waschaktiven Substanzen auch Duftstoffe, die stark allergen sein können. In der Praxis reagieren tatsächlich sehr viele Hunde hierauf allergisch.

Unsere Empfehlung:

Nutzen Sie zum Waschen von Hundedecken, Mänteln, Handtüchern, etc. Neutralseife oder parfümfreie Seifen. Zum Reinigen des Umfeldes empfiehlt sich wiederum der Dampfreiniger. So kann Ihr Hund bedenkenlos überall auf dem Boden im Haus liegen.

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8. Durchstreifen von gespritzten Feldern oder gegüllten Äckern

Vorsicht ist nicht nur für allergieerkrankte Hunde geboten, wenn Felder mit Pestiziden, Insektiziden, Düngemitteln, etc. gespritzt wurden. Bei Kontakt kann es sogar zu akuten Vergiftungen kommen.

Nicht weniger kritisch sind „natürliche“ Düngemittel wie Mist, Gülle oder Klärschlamm. Sie enthalten neben Krankheitserregern auch hohe Anteile an Rückständen von Medikamenten und anorganischen Substanzen wie Cadmium, Blei und Arsen. All dies setzt dem Immunsystem nachhaltig zu, was Allergien nicht nur verstärkt, sondern ihnen auch den Weg bereitet.

Unsere Empfehlung:

Achten Sie darauf, dass ihr Hund nicht in Kontakt mit gespritzten und gegüllten Feldern kommt. Passiert dies doch einmal, duschen Sie ihren Hund umgehend und gründlich. Dies verhindert, dass der Hund durch das Belecken des Fells und der Pfoten, Schadstoffe in den Verdauungstrakt befördert.

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9. Baden in ungeeigneten Gewässern

Das Baden oder Toben in Bächen, Flüssen, Kanälen, brackigen Teichen, stehenden Gewässern, Gräben, etc. birgt leider immer ein Gesundheitsrisiko. Natürlich können Hunde mit starken Abwehrkräften Keimen, Parasiten, chemische Rückständen bis zu einem gewissen Grad trotzen. Dies gilt aber leider nicht für alle.

Unsere Empfehlung:

Treiben Sie den Aufwand und suchen Sie geeignete Gewässer für den Badespaß Ihres Hundes. Spingt er doch einmal in ein ungeeignetes Nass, gilt auch hier, dass man den Hund umgehend und gründlich duschen sollte.

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10. Psychosomatische Ursachen

In seltenen Fällen kann eine Allergie auch psychosomatisch verursacht sein. Sollten Sie bei Ihrem Hund diesen Verdacht haben, wenden Sie sich am besten gleich an einen professionellen Hundeexperten.

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Stufe III: Allergie & Umgang mit Medikamenten

Die dritte Stufe des Marengo Stufenplans zur Allergiebekämpfung beschäftigt sich mit der medizinischen Versorgung.

Bei Hunden mit Allergie bzw. Neigung dazu sollte grundsätzlich mit noch mehr Sorgfalt abgewogen werden, ob die Gabe von Medikamenten, Wurmkuren und Impfungen tatsächlich unbedingt notwendig ist.

Viele Allergiker reagieren mit deutlicher Verschlimmerung der Symptomatik nach jedem chemischen und manchmal auch pflanzlichen Medikament. Auch ständige Verabreichungen von Bachblüten oder homöopathischen Präparaten können dem Hund bei unsachgemäßer Anwendung schaden.

Mit anderen Worten: Die medizinische Versorgung von Allergikern erfordert ein hohes Maß an Sachverstand, Flexibilität und Einfühlungsvermögen. Es ist nicht damit getan, dem Hund nur Kortison und Apoquel zu verabreichen. Die auslösenden Ursachen müssen ausgemacht und soweit irgend möglich ausgeschaltet bzw. minimiert werden. Unterlässt man dies, endet so eine Vorgehensweise darin, dass – nach eventuell kurzzeitiger Besserung – die Allergiesymptomatik zurückkehrt, oft sogar noch stärker als zuvor.

Unsere Empfehlung

Teilen Sie Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker vor jeder Behandlung mit, dass Ihr Hund Allergiker ist. Auch wenn Ihr Hund zeitweise keine Allergiesymptome zeigt, bleibt seine allergische Neigung leider ein Leben lang bestehen.

Suchen Sie sich einen Tiermediziner, der einen maßvollen Umgang mit Medikamenten unterstützt und an den auslösenden Ursachen interessiert ist. Pauschal Medikamente zu verordnen und auf ein Tierarztfutter umzustellen, ist selten die Lösung.

Beobachten Sie Ihren Hund nach erfolgten Therapien. Kommt es innerhalb von 2-3 Wochen nach einer Behandlung zu einem Allergieschub, könnte eine Medikamenten- oder Impfunverträglichkeit vorliegen. Teilen Sie auch dies Ihrem Tiermediziner mit.

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Copyright by Marengo - EnRa GmbH & Co. KG
Aktualisiert Januar 2022

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