Maßvoller Umgang mit chemischen Wurmkuren

Wir empfehlen insbesondere bei Allergikern einen maßvollen und überlegten Umgang mit chemischen Wurmkuren.

Chemische Wurmkuren töten oder treiben Wurmeier / Würmer im Darm ab. Um die bekanntlich sehr widerstandsfähigen Endoparasiten abzutöten, bedarf es starker chemischer Toxine (Gifte), die auch für den Hund eine Stoffwechsel- und Darmschleimhautbelastung darstellen. Neben der entwurmenden Wirkung kommt es auch zur Zerstörung der 'positiven' Mikroorganismen, die für eine gute Verdauungstätigkeit und ein starkes Immunsystem benötigt werden. Darum muß der Organismus nach jeder chemischen Wurmkur große Teile der Mikroflora des Darms neu aufbauen.

Da das Immunsystem auf eine vielfältig und gesund aufgebaute Mikroflora angewiesen ist, sind insbesondere Allergiker von den Nebenwirkungen der chemischen Präparate betroffen. Jede Schwächung der Darmflora schwächt gleichzeitig das Immunsystem und kann somit die Allergie verstärken.

Wir empfehlen darum, nur bei einer per Kotuntersuchung bestätigten Diagnose eine chemische Wurmkur durchzuführen. Routinemäßig zu entwurmen, ist bei den meisten erwachsenen Hunden überflüssig, da nur selten ein Wurmbefall vorliegt. Auch bei Welpen und Junghunden sollte die Diagnose vor der chemischen Behandlung stehen, um das Immunsystem und den Stoffwechsel nicht unnötig zu belasten.

Hunde können natürliche Resistenzen gegen Endoparasiten aufbauen, darum konnte sich die Spezies der Hundeartigen über die gesamte Evolution ohne Chemie durchsetzen. Ein gesundes Immunsystem hat im Rahmen der Antigenbekämpfung sowohl gegen Würmer als auch gegen die oft gefürchteten Larven im Blut genügend Abwehrmechanismen. Diese Abwehrkräfte zu stärken, ist die beste Prophylaxe gegen Wurmbefall. Hierbei kann die Fütterung einen entscheidenen Beitrag leisten. Nach einer notwendigen Wurmkur kann mit Hilfe von speziellen Kräutern, Hefen oder Diäten, der Aufbau einer neuen Darmflora sinnvoll unterstützt werden. Gerne beraten wir Sie hierzu.

Übrigens:
Die Übertragung des Fuchsbandwurmes auf den Menschen,findet seinen Weg weniger über den Hund, als vielmehr durch das Essen von Waldbeeren, die mit Exkrementresten behaftet sind. Um einer Übertragung durch den Hund vorzubeugen, empfehlen wir, Hunden vorsorglich das Fressen von Exkrementen anderer Tiere abzugewöhnen.

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