Warum ist ein massvoller Umgang mit chemischen Medikamenten bei meinem allergischen Hund so wichtig?
Vorab sei bemerkt, dass es nicht darum geht, grundsätzlich Medikamentengaben abzulehnen.
Aber leider hat sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt auf hartnäckiges Drängen der Hundebesitzer selbst, ein wenig massvoller Umgang mit chemischen Präparaten etabliert: Hohe Antibiotika- oder Kortisongaben bei geringfügigen "Wehwehchen", pauschale Entwurmungsexzesse (teilweise auch durch Zuchtverbände vorgeschrieben) und die leidvollen prophylaktischen Chemiebomben gegen Zecken, Flöhe und andere Parasiten.
Aber auch der Naturtrend fordert seine Opfer. Da geniessen Hunde mit unerwünschten Charaktereigenschaften (oder Angewohnheiten) leider statt einer konsequenten Umerziehung oder einer sinnvollen Fütterungsumstellung gnadenlose Bachblütenkuren oder werden prophylaktisch wegen nicht vorhandener, aber immerhin in Zukunft möglicher, Erkrankungen mit homöopathischen Medikamenten täglich aufs Neue über Monate regelrecht bombardiert.
Auch wenn natürliche Heilmittel sicherlich nicht derartig stoffwechselbelastend wirken wie die chemischen Pendanten, so handelt es sich immerhin um H-e-i-l mittel, die eben auch nur bei vorliegenden Erkrankungen Anwendung finden sollten. Man muss sich ansonsten nicht wundern, dass das gesunde Immunsystem durch Medikamentengaben, die es zur Unterstützung nicht benötigt, da keine Krankheitssymptome vorliegen, stark irritiert wird und Schaden nimmt.
Massvoller und rationaler Umgang mit Medikamenten
Ein massvoller rationaler Umgang mit Medikamenten aller Art bedeutet vor allen Dingen, dass vor der Eingabe Krankheitssymptome vorliegen, die das Immunsystem von alleine nicht erfolgreich bekämpfen kann. Erst nach einer gesicherten Diagnose bei vorliegenden Krankheitssymptomen, die das Immunsystem sichtlich überfordern, sollte der angemessene Einsatz von Medikamenten erfolgen.
Dies soll in keinem Fall grundsätzlich ein Plädoyer gegen den sinnvollen Einsatz von Medikamenten darstellen, sondern lediglich vor einem unsachgemässen Gebrauch derselben warnen.
nach Oben Aber leider hat sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt auf hartnäckiges Drängen der Hundebesitzer selbst, ein wenig massvoller Umgang mit chemischen Präparaten etabliert: Hohe Antibiotika- oder Kortisongaben bei geringfügigen "Wehwehchen", pauschale Entwurmungsexzesse (teilweise auch durch Zuchtverbände vorgeschrieben) und die leidvollen prophylaktischen Chemiebomben gegen Zecken, Flöhe und andere Parasiten.
Aber auch der Naturtrend fordert seine Opfer. Da geniessen Hunde mit unerwünschten Charaktereigenschaften (oder Angewohnheiten) leider statt einer konsequenten Umerziehung oder einer sinnvollen Fütterungsumstellung gnadenlose Bachblütenkuren oder werden prophylaktisch wegen nicht vorhandener, aber immerhin in Zukunft möglicher, Erkrankungen mit homöopathischen Medikamenten täglich aufs Neue über Monate regelrecht bombardiert.
Auch wenn natürliche Heilmittel sicherlich nicht derartig stoffwechselbelastend wirken wie die chemischen Pendanten, so handelt es sich immerhin um H-e-i-l mittel, die eben auch nur bei vorliegenden Erkrankungen Anwendung finden sollten. Man muss sich ansonsten nicht wundern, dass das gesunde Immunsystem durch Medikamentengaben, die es zur Unterstützung nicht benötigt, da keine Krankheitssymptome vorliegen, stark irritiert wird und Schaden nimmt.
Massvoller und rationaler Umgang mit Medikamenten
Ein massvoller rationaler Umgang mit Medikamenten aller Art bedeutet vor allen Dingen, dass vor der Eingabe Krankheitssymptome vorliegen, die das Immunsystem von alleine nicht erfolgreich bekämpfen kann. Erst nach einer gesicherten Diagnose bei vorliegenden Krankheitssymptomen, die das Immunsystem sichtlich überfordern, sollte der angemessene Einsatz von Medikamenten erfolgen.
Dies soll in keinem Fall grundsätzlich ein Plädoyer gegen den sinnvollen Einsatz von Medikamenten darstellen, sondern lediglich vor einem unsachgemässen Gebrauch derselben warnen.