Glucosaminoglycan (GAG) & Chondroitinsulfat

Glucosamin (2-Amino-2-desoxy-alpha- und -beta-D-glucopyranose) ist ein sogenanntes Derivat (Amin) der Glukose. D-Glucosamin ist ein Baustein für wesentliche Bestandteile des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit (Synovia) und ist insbesondere im Zusammenhang mit der Einnahme von Haifischknorpel bzw. Grünlippmuschelextrakten bei Gelenkerkrankungen bekannt geworden.

Unter normalen Bedingungen ist der Organismus in der Lage, sich Glucosamine aus verschiedenen Nährstoffbausteinen selbst zu synthetisieren, so dass eine äußere Zufuhr durch Futteraufnahme nicht notwendig ist. Diese Fähigkeit kann in Folge normaler Alterungsprozesse bzw. einer Fehlernährung reduziert sein, was einen Mikronährstoffmangel zur Folge haben kann.
Will man diesem Problem entgegenwirken, so gibt es selbstverständlich verschiedene Ansätze, wobei der Einsatz von Grünlippmuschelextrakten und Haifischknorpel wohl am bekanntesten ist. Grünlippige Muschel- und Haifischknorpelextrakte werden wegen ihres Anteiles an Glucosaminglycanen und Mucopolysachariden zur Einnahme bei Gelenkproblemen empfohlen.

Ein Baustein von Glucosaminglycan ist das Chondroitinsulfat. Chondroitinsulfat besteht aus einer Aneinanderreihung von Glucosaminsulfat-Molekülen, die mit Zuckermolekülen verbunden sind. Die Moleküle von Glucosaminglycan sind wegen dieser Aneinanderreihung von Glucosaminsufat-Molekülen relativ groß, so dass sie nur sehr schlecht durch die Darmwand (natürliche Darmbarriere) in die Blutbahn gelangen.
Darum findet man hier eine relativ niedrige Bioverfügbarkeit. Zudem wird seit längerer Zeit über die Belastung der Grünlippigen Muscheln mit Toxinen diskutiert, wobei hier insbesondere die Gewinnung des Extraktes aus Muscheln aus Farmerzeugung ein Problem darzustellen scheint. Darüber hinaus werden auch immer mehr Stimmen über die grausamen Fangmethoden zur Gewinnung des Haifischknorpels laut, die nachdenklich machen sollten.

Im medizinischen Bereich geht man insbesondere wegen der niedrigen Bioverfügbarkeit aus Haifischknorpel und Grünlippmuschelextrakten immer mehr dazu über, synthetisch „reine“, im Labor erzeugte Produkte einzusetzen, die keine Probleme haben, die natürliche Darmbarriere zu überschreiten. Hierbei handelt es sich dann also um synthetische Zusatzpräparate.

Ein anderer Ansatzpunkt ist die Gewinnung von isoliertem Chondroitinsulfat aus tierischem Knorpelgewebe, z. B. der Trachea (Luftröhre) von Schweinen. Aber auch hier ist eine spezielle, unnatürliche Aufbereitung notwendig, welche GAG aus dem Knorpel-Rohstoff herauslöst und so zur Herstellung konzentrierter Produkte, etwa von Granulaten, bereitstellt.

Worauf setzt Marengo?
Einem Mangel an Glucosaminen versuchen wir in unseren Produkten auf verschiedenste Weise entgegenzuwirken:
1. unter Einsatz absolut hochwertiger, naturbelassener und nährstoffreicher Rohstoffe, um dem Organismus ständig ein ausreichendes Angebot an Bausteinen für die Eigensynthese von Glucosamin anzubieten.
2. mit der Entlastung des Stoffwechsels durch Verzicht auf alle synthetischen und belastenden Substanzen, so dass die Synthesefähigkeit des Organismus erhalten bleibt.
3. durch den Einsatz von Wildkräutern (mit nicht angebauten, sondern wildgewachsenen Kräutern, die einer strengen Qualitätskontrolle unterliegen), die dem Organismus eine Vielzahl an Mikronährstoffen in einer sehr hohen Bioverfügbarkeit anbieten.

Bei bestehenden Gelenkproblemen bzw. zur Prophylaxe bauen wir auf die Kräuter der Marengo Athro Bits , die einen entscheidenen Beitrag zur optimalen Versorgung der Sehnen, Knorpel und Gelenke mit notwendigen Mikronährstoffen liefern, was sich in der Praxis schon langjährig bewährt hat.

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