Mykotoxine

Mykotoxine sind natürliche, aber giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die in einer größerer Anzahl von Lebensmitteln und Futtermitteln vorkommen können. Durch den heutzutage üblichen Herstellungsprozess von Hundetrockenfutter, die Extrusion, werden zwar die Pilze selbst abgetötet, ihre Stoffwechseltoxine können allerdings im Futter erhalten bleiben.

Getreide, Nüsse, Trockenfrüchte etc. sind normalerweise immer bis zu einem gewissen Grad mit Mykotoxinen belastet. Dies lässt sich meistens nie ganz verhindern. Zudem ist das vermehrte Auftreten von Mykotoxinen stark witterungsabhängig. So ziehen Jahre mit einer hohen Niederschlags- bzw. Feuchtigkeitsrate oder durch starkem Wind auf den Boden gedrücktes Getreide) in der Regel immer einen höheren Befall mit Mykotoxinen nach sich als Ernten aus sonnigen, trockenen Jahren. Einige Mykotoxine, wie z. B. die Aflatoxine, insbesondere das Aflatoxin B1, sind sogar genotoxische (also erbgutzerstörende) und krebserzeugende Substanzen. Unabhängig davon stellt jedes Mykotoxin ab einer bestimmten Menge ein Stoffwechselgift dar.

Da es technologisch nicht möglich ist, das Auftreten von toxinbildenden Schimmelpilzen und damit die Bildung von Mykotoxinen völlig zu vermeiden, hat der Gesetzgeber einzuhaltende Grenzwerte insbesondere für den Lebensmittelbereich und für Nutztiere aufgestellt. Leider bleibt der Bereich „Hund und Katze“ – wie so oft – außen vor. Hierzu gibt es lediglich Empfehlungen des BfR (Bund für Risikobewertungen).
Eine neue Höchstmengenverordnung (EU-Kontaminanten-Verordnung-Nr.1881/2006) wurde Ende 2006 im Lebensmittelbereich von der Europäischen Union erlassen.

Zu den Mykotoxinen zählen:

1. Aflatoxine
2. Ochratoxine
3. Mutterkornalkaloide
4. Fusarien-Toxine, wie z. B. Trichothecene, (Deoxynivalenol (DON) und Nivalenol), Zearalenon (ZEA), Fusarinsäure (FA)
5. Fumonisine
6. Patulin
7. Alternaria-Toxine, wie z. B. Alternariol (AOH), Alternariolmonomethylether (AME), Altenuen und Tenuazonsäure

Pilzbelastet im Hundefutter kann insbesondere Getreide sein.
Auf der Watching-List von Marengo stehen insbesondere die für die von uns verwendeten Getreidesorten (Dinkel, Hafer, Mais und Weizen) relevantesten Mykotoxinarten: Aflatoxine , DON (Deoxynivalenol) und ZEA (Zearalenon).

Um die größtmögliche Sicherheit zu bieten, orientieren wir uns nicht an den Grenzwerten des Futtermittelbereiches, sondern an den gesetzlich vorgegebenen Richtlinien für den Lebensmittelbereich. Wir garantieren dafür, dass alle Marengo Hundefuttersorten innerhalb der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenzwerte für Lebensmittel liegen.



Marengo in den sozialen Netzwerken

Sie möchten mehr Informationen über Marengo erhalten oder würden gern über Aktuelles auf dem Laufenden sein?
Dann verfolgen Sie unsere Aktivitäten in sozialen Netzwerken.
Werden Sie Fan bei Facebook, indem Sie auf unserer Seite auf "Gefällt mir" klicken!
Besuchen Sie uns auf Google+
nach Oben