Soja-nein danke!

Es gibt sehr viele Argumente, die gegen eine Verwendung von Sojaerzeugnissen in der Hundeernährung sprechen – ganz unabhängig davon, dass es mittlerweile äußerst schwierig geworden ist, GVO-freies, also gentechnisch nicht verändertes Soja zu beziehen.

Wenige Hundebesitzer wissen, dass auch Pflanzen zum Teil Hormone – nämlich pflanzliche Sexualhormone, die sogenannten „Phytoöstrogene“ – enthalten.
Diese Phytoöstrogene dienen in der Natur u. a. zur Einregulierung der Populationsgröße. So beobachtete man in Kalifornien bei Wachteln, dass die aufgenommenen Samenkörner in Jahren mit reichhaltigem Futterangebot einen sehr niedrigen Östrogengehalt aufwiesen und die Fruchtbarkeitsrate sehr hoch war. In Jahren mit knappem Futterangebot stieg die Östrogenkonzentration in den Samenkörnern stark an, mit der Folge, dass die Zahl der Nachkommen ebenfalls stark verringert wurde.

In der Hundeernährung will man sich allerdings nicht dieser natürlichen Art der Verhütung bedienen. Dass dies aber doch unter Umständen ungewollt passieren kann, sollte man sich klar machen.

Das beste Beispiel hierfür sind Sojaerzeugnisse, die auch heutzutage noch im Hundefutter eingesetzt werden. Die enthaltenen Phytoöstrogene sind auch für den Hund biologisch aktiv und können den empfindlichen Hormonhaushalt nachhaltig stören. Hormonelle Irritationen aller Art von Schilddrüsenstörungen über Unregelmäßigkeiten des Geschlechtszyklus bis hin zur Unfruchtbarkeit sind möglich.
So ist hinlänglich bekannt, dass lange Zeit in europäischen Zoos die Gepardenzucht nicht möglich war, weil die Verfütterung des handelsüblichen, sojaenthaltenden Katzenfutters die Fruchtbarkeit negativ beeinträchtigte (!). Eine erfolgreiche Zucht wurde erst durch das Streichen des sojahaltigen Katzenfutters vom Futterplan möglich.

Darüber hinaus enthalten Sojabohnen bestimmte Lektine und Saponine, die zu einer nachhaltigen Schädigung der Darmschleimhaut mit allen daraus resultierenden Konsequenzen führen können.
Weiterhin findet man in Soja Substanzen (Trypsininhibitoren), die die Eiweißverdauung bzw. die Enzymtätigkeit innerhalb der Eiweißverdauung hemmen. Da die Aussage einiger Ernährungsspezialisten, dass diese Enzymhemmer durch Erhitzen vernichtet werden, noch keineswegs als erwiesen angesehen werden kann, sollte die neuerdings massenhafte Verbreitung von Eiweißverdauungsstörungen, insbesondere von exokrinen Bauchspeicheldrüsenerkrankungen (Exokrine Pankreasinsuffizienz), auch in einem Zusammenhang mit der Verfütterung von Sojaerzeugnissen gesehen werden.
Die Folgen dieser Störung können qualitative und quantitative Eiweißmangelversorgungen des Hundes sein. Auch wenn über die Fütterung genügend essentielle Eiweißbausteine (Aminosäuren ) zugeführt werden, kann es bedingt durch die Enzymblockade zu mangelnder Resorption derselben kommen.
Folge einer Eiweißmangelversorgung sind u. a. Hautprobleme, mangelnder Muskelaufbau, Wachstumsstörungen etc. Da die Bauchspeicheldrüse als Hormondrüse in einen komplexen Hormonhaushalt eingebunden ist, führt eine gestörte Pankreasfunktion auch leicht zu nachhaltigen Störungen anderer Organe, die zum Hormonsystem gehören. Hormonelle Fehlsteuerungen wie Fruchtbarkeitsprobleme, Allergien oder Knochenstoffwechselentgleisungen können die Folge sein.

Im Marengo Hundefutter wird aus all diesen Gründen konsequent auf den Einsatz von Sojaprodukten verzichtet.

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