Gesäugeentzündungen nach der Geburt

Gesäugeentzündungen nach der Geburt sind leider keine Seltenheit.
Die häufigste Ursache hierfür stellt eine grundsätzliche Eiweißüberversorgung der Hündin dar.
Daher bieten manche Züchter der Hündin in den ersten Tagen nach der Geburt relativ wenig Futter an, um eventuellen Gesäugeentzündungen vorzubeugen. Dies ist nach unserer Ansicht nicht der richtige Weg.

Zeigt die Hündin Appetit, aber Futter in ausreichender Menge wird ihr verweigert, kann dies schwere Lebererkrankungen und andere Stoffwechselstörungen zur Folge haben, die sich auch sofort nachteilig auf die Entwicklung der Welpen auswirken.

Bei der Fütterung eines ausgewogenen Hundealleinfutters wie Marengo ist auch in dieser Zeit eine normale Fütterung bei angemessener Futtermenge ohne Probleme möglich und sogar notwendig, um den Stoffwechsel der Hündin nicht unnötig zu belasten.
Wichtig ist es in jedem Fall, dafür zu sorgen, dass der Anteil an Eiweiß in der Ration angemessen bleibt.
Leider meinen es die meisten Züchter zu gut mit ihren Hündinnen und füttern neben einem Juniorfutter noch zusätzlich Welpenmilch oder Fleisch, ohne auf ein angemessenes Eiweiß-Energie-Verhältnis der Gesamttagesration zu achten. Dies ist tatsächlich eine häufige Ursache für die Entstehung der Gesäugeentzündung, da es hierdurch zu einer allgemeinen Stoffwechselüberbelastung kommt.

Darüber hinaus versucht der Organismus der Hündin bei einer Eiweißüberversorgung, sich des Eiweißüberschusses über die Milch zu entledigen. Folge davon ist dann eine veränderte Zusammensetzung der Muttermilch, die wiederum bei den Welpen zu breiigem Kot bis hin zu Durchfallerscheinungen führen kann.


Detaillierte Informationen zur Fütterung der Zuchthündin finden Sie unter Zuchthündin .

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