Warum Marengo anders ist

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Die Philosophie von Marengo ist ganzheitlich

Die Idee

Portrait nachdenklicher Dobermannrüde

Die Idee des Marengo Hundefutters wurde nicht wie sonst üblich in den Laboren und Marketingabteilungen großer Futtermittelhersteller geboren, sondern entsprang der Arbeit im Bereich der alternativen, ganzheitlichen Tiermedizin und einem unverbesserlichen Idealismus. Die Idee war es, eine neue Art Hundetrockenfutter zu konzipieren, das durch ausgewählte, hochwertige Komponenten, ein ausgewogenes, vielfältiges Rezept und die absolute Freiheit von jeglichen synthetischen Substanzen, eine optimale natürliche Basis und eine echte Alternative für die Ernährung gesunder und kranker Hunde bieten sollte.

Was bedeutet ganzheitlich?

Ganzheitlich bedeutet in diesem Zusammenhang: neben der hochwertigen Qualität, der ausgewählten Rezeptur, dem konsequenten Verzicht auf alle synthetischen Zusatzstoffe in der Fütterung selbst und der kritischen Auseinandersetzung mit Tabellenwerten und anderen wissenschaftlichen Dogmen sollen auch andere wichtige Aspekte aus dem Leben eines Hundes Beachtung finden. Hierfür ist es unerlässlich, sich neben der Fütterung auch mit den Bereichen Haltung, Pflege und medikamentöse Versorgung kritisch auseinanderzusetzen. Erst im Zusammenhang betrachtet und harmonisch aufeinander abgestimmt wird eine fundierte Basis zur Gesunderhaltung geschaffen und erfolgreiche, alternative Problemlösungsstrategien können entwickelt werden.

Aus dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise heraus hat das Marengo Fütterungskonzept nicht nur im Bereich der Produktqualität neue Maßstäbe gesetzt. Auch der mittlerweile bestehende Beratungs- und Informationsbereich ist in dieser Art wohl einzigartig. Denn hier findet der Hundebesitzer nicht nur Transparenz und ausführliche Informationen sondern viele Ansichten, die eine echte Alternative zu konventionellen Betrachtungsweisen bieten. So sind wir ständig bemüht, auf allen Ebenen praktische und insbesondere natürliche Alternativen zur herkömmlichen Hundeernährung und Hundegesundheit zu erarbeiten – und zwar in Zusammenarbeit mit vielen Hundefachleuten, seien es Mediziner, Verhaltensforscher oder Immunologen.

Praktische Umsetzung

Diese ganzheitliche Betrachtungsweise setzt sich auch in unserer individuellen Kundenberatung fort. Patentrezepten stehen wir bei Problemen immer sehr kritisch gegenüber. Unserer Ansicht nach wird man dabei in den seltensten Fällen der Einzigartigkeit jedes Hundes gerecht. Wir bauen auf individuelle Beratung, die alle krankmachenden Faktoren im Umfeld des Hundes und die Erstellung spezieller Futterpläne mit einbezieht, verbunden mit viel persönlichem Engagement unserer Mitarbeiter.

Faszination Marengo Philosophie

Dieser Mut zum Anderssein spiegelt sich nicht nur in unseren Produkten und unseren umfangreichen Beratungskompetenzen wider, sondern wirkt Gott sei Dank auch ansteckend. Die Faszination der ganzheitlichen Marengo Philosophie lässt die Anzahl der Hundebesitzer, die Marengo füttern, stetig steigen. Zudem entscheiden sich immer mehr Fachgeschäfte, Lieferservices, Tiermediziner, Hundeschulen und andere Hundefachleute dafür, sich dem Marengo Konzept als Marengo Partner anzuschließen, indem sie aktiv Marengo Hundefutter verkaufen. Auch hier findet man eine ungewöhnlich Vielzahl an individuellen, schillernden und kritikfähigen Persönlichkeiten, die in verschiedensten Bereichen unglaublich viel Einsatz für den Hund zeigen, was immer wieder erstaunt und begeistert.

Wir freuen uns sehr darüber, dass durch das Mitwirken all dieser Hundefreunde die Idee von einst mit Engagement, Kritikfähigkeit und vor allen Dingen Liebe zum Hund in die Tat umgesetzt werden kann.

 

Ende des Mythos Vitamine

Natürliche Vitamine

sitzender Kurzhaarhund in gelbem Blumenfeld

Natürliche Vitamine sind in fast allen Nahrungsmitteln enthalten. Sie sind in die natürliche Struktur des Nahrungsmittels eingebunden, was sie unempfindlicher gegen Zerstörung durch Hitze, Kälte oder andere destabilisierende Faktoren macht. Diese schützende Struktur, in die die Vitamine eingebettet sind, besteht z. B. bei Obst und Gemüse aus sogenannten Flavonoiden.
Gelangen Nahrungsbestandteile in den Darm, reguliert der Organismus durch ein ausgeklügeltes System mit Hilfe von Enzymen und anderen Hilfsstoffen das gezielte Ausbrechen aus der schützenden Struktur und die kontrollierte Aufnahme von tatsächlich benötigten Vitaminen (und anderen Nährstoffen) ins Blut. Dort werden sie entweder zum sofortigen Verbrauch zu den Zellen transportiert und verstoffwechselt oder in speziellen, dafür vorgesehenen Depots in einem bestimmten Umfang gespeichert, insbesondere die fettlöslichen Vitamine.
Bei einem Überangebot an natürlichen Vitaminen gibt der Organismus, nachdem sein Bedarf gedeckt ist, die Order, ein weiteres Ausbrechen der Vitamine im Darm zu unterlassen.
Überflüssige Vitamine werden dann innerhalb ihrer schützenden Struktur zum größten Teil ausgeschieden.

Synthetische Vitamine

Synthetisch gewonnenen Vitaminen fehlen jedoch die natürlichen Begleitstoffe, in die die natürlichen Vitamine eingebettet sind. Aus diesem Grund ist es auch wenig relevant, ob sie aus einem natürlichen oder einem synthetischen Ausgangsstoff synthetisiert wurden. Darüber hinaus erfolgt bei synthetischer Herstellung eine nur einseitige Auswahl: bei Carotinoiden etwa, deren natürliche Variationsbreite auf über 270 geschätzt wird, baut die gentechnologische Produktion immer nur eine einzige synthetisch nach, nämlich das Beta Carotin. Eine riskante Reduzierung der natürlichen Vielfalt – die näher betrachtet eigentlich nicht ohne Spätfolgen bleiben dürfte.
Fakt ist, dass synthetische Vitamine dem Körper in einer hochaufgeschlossenen Form vorgelegt werden und somit – im Gegensatz zu den natürlich eingebundenen Vitaminen – der eigentliche Ausbrechungsvorgang nicht mehr notwendig ist. Dadurch kommt es zu einer Umgehung der normalen Resorptionskontrolle im Darm, da derart hochaufgeschlossene Vitamine quasi zwangsresorbiert werden. So gelangt eine nicht angeforderte Menge an Vitaminen ins Blut, was sich schnell zu belastenden Hypervitaminosen (Vitaminüberversorgungen) ausweiten kann, gerade wenn man die heutzutage üblicherweise verwendeten Konzentrationen im Hundefutter bedenkt.
Wieviele der synthetischen Vitamine tatsächlich in die Körperzellen – dem eigentlichen Wirkungsort von Vitaminen – gelangen und auf welche Art sie dort wirksam werden, sei dahin gestellt. Einmal im Blut angelangt, muss der Körper sich über den Stoffwechselweg (insbesondere Leber, Nieren) des Überangebots erwehren.
Da die Stoffwechselkapazitäten nur in einem begrenzten Umfang auf solche Überversorgungen eingestellt sind, kann es schnell zu Überlastungen und Anreicherungen an nicht dafür vorgesehenen Stellen im Organismus kommen. Dies führt zu nachhaltigen Irritationen des Immunsystems, weil die komplexen hormonellen und immunrelevanten Verdauungsvorgänge gestört werden.
So werden häufig durch die Überversorgung mit synthetischen Vitaminen und die dadurch ausgelöste allgemeine Erhöhung des Stoffwechselumsatzes Mangelversorgungen bei nicht zugesetzten, aber ebenfalls in den Stoffwechsel eingebundenen Nährstoffen ausgelöst.

 

Marengo contra Tierversuche

Hundebild: zwei Rhodesian Ridgebacks nehmen per Schnauze Kontakt auf

Marengo lehnt Tierversuche und Tabellen- und Bedarfswerte, die auf Tierversuchen beruhen, strikt ab. Unsere ethische Überzeugung lässt uns hier keinen Spielraum.

Das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept ist in keinster Weise damit vereinbar, Einzelsubstanzen bzw. Einzelfutterkomponenten an Versuchstieren zu testen, um als Resultat für die Praxis wohl eher aussagelose Eckdaten und Tabellenwerte zu erhalten.
Wir sind der Auffassung, dass Untersuchungsergebnisse, die unter vollkommen widernatürlichen und lebensverachtenden Umständen produziert werden, nicht nur aus ethischen Gesichtspunkten heraus verwerflich sind, sondern darüber hinaus nicht einmal eine tatsächliche praktische Aussagekraft und Relevanz haben. Diese Art von laborexperimenteller Wissenschaftlichkeit, die so häufig als Grundlage für herkömmliche Futtertheorien dient, widerstrebt uns gänzlich.Der auf Tierversuchen basierenden laborexperimentellen Wissenschaftlichkeit stellen wir die empirische Wissenschaft gegenüber.

 

Laborexperimentelle Wissenschaftlichkeit & Tierversuche

Im Rahmen der laborexperimentellen Wissenschaft werden als Vermutung angenommene Bedarfswerte mit Tierversuchen verifiziert. Basis ist hier eine Vermutung wie z. B. über das Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren und dessen Auswirkung auf den Fellzustand des Hundes. Unter Laborbedingungen, mit Vorsatz möglichst frei von allen Fremdeinflüssen und unter Zuhilfenahme von meistens schmerzhaften Methoden soll ein bestimmtes Verhältnis der Fettsäuren für gut befunden werden.
Resultat: nach dem Tierversuch darf das angenommene und durch Qualen bestätigte Verhältnis der Fettsäuren werbewirksam genutzt werden und geht in der Regel gleichzeitig in die Annalen der wissenschaftlichen Tabellenwerte ein. Dies bedeutet aber nicht, dass dieses Verhältnis optimal ist oder von Dauer sein muss. Ein wichtiger Grund dafür, dass auf diese Art ermittelte Werte einem ständigen Wandel unterworfen sein können, wie wir es in den letzten Jahren z.B. bei dem empfohlenen Calciumgehalt für Welpenfutter erlebt haben (empfohlen 1998 ca. 2-2,5%, 2010 0,7-1%).
Welche Vermutung bestätigt werden soll, liegt am Auftraggeber, der oft dem Kreise der Futtermittelindustrie angehört. Gern arbeiten Industrie und Wissenschaft eng zusammen. Diese Tatsache trägt zum Teil recht seltsame Blüten. So ist hinlänglich bekannt, dass ein bekannter Futtermittelhersteller, der schon mehrere Male im Zusammenhang mit dubiosen Tierversuchen in den Schlagzeilen war, einen Lehrstuhl in Wien finanzierte, den der bekannte Fütterungsexperte Jürgen Zentek (Nachfolger von Professor Meyer) inne hatte.

Tierversuche sind auch im Bereich der Zusatzstoffe nicht unüblich. Die große Gefahr liegt hier darin, dass „wissenschaftliche“ Bestätigungen für zukünftige Trends angestrebt werden oder ein ganz „normales“ Standardfutter mithilfe eines exotischen Zusatzstoffes auf einmal zum Highlight gemacht wird. Man sollte sich bewusst machen, dass hier primär Geldinteressen im Vordergrund stehen. Ist die Marktfähigkeit eines so gemachten Trends ausgeschöpft, so wartet schon der nächste Hype, der selbstredend auch laborexperimentell abgesichert wurde. Auch hier stellt sich unabhängig von dem ethischen Aspekt die Frage, inwieweit solche Ergebnisse überhaupt eine praktische Relevanz haben bzw. gut für den Hund sind. Nicht zuletzt kann der Einsatz von synthetischen Vitaminen und anderen synthetischen Zusatzstoffen dazu dienen, minderwertige Qualität zu kaschieren, weil keine Rückschlüsse mehr auf die eingesetzte Qualität bzw. den natürlichen Nährstoffgehalt der Rohstoffe gezogen werden können.

Bitte beachten Sie:
Es ist ein Gerücht, dass die Aufbereitung von Trockenfutter nährstoffvernichtend ist, ein Argument, das gerne als Begründung für den angeblich notwendigen Einsatz synthetischer Vitamine vorgebracht wird. Nachweislich werden durch das schonende Aufbereitungsverfahren der Extrusion, das Marengo einsetzt, nur ca. 5 % Verlust zwischen theoretisch errechnetem Wert und Analysenwert des Endproduktes gemessen. Zudem werden durch dieses Herstellungsverfahren die pflanzlichen Nährstoffe aus Getreide und Gemüse erst für den Hundedarm verwertbar gemacht.

 

Der Marengo Weg: empirische Wissenschaft

Der laborexperimentellen Wissenschaftlichkeit stellt Marengo die empirische Wissenschaft entgegen. Marengo stellt sich damit der ethischen Verantwortung gegenüber dem Tier und vertraut gleichzeitig auf die Nährstoffgehalte, die die Natur vorgibt.

Empirische Wissenschaft geht nicht von Vermutungen aus, die durch Tierversuche bestätigt werden sollen, sondern sie ist eine sogenannte Erfahrungswissenschaft. Hierbei dienen Erfahrungen als Basis für die Ermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen.
So dienen z. B. bei der Entwicklung des Marengo Hundefutters über Jahrhunderte gemachte traditionelle Erfahrungswerte in der Wolfs- und Hundeernährung in Verbindung mit wissenschaftlichen, aber tierversuchsfreien Ergebnissen über Nährstoffergehalte, Funktionalität und Wertigkeit von Komponenten und Zusammensetzungen sowie eine bereits seit 1989 bestehende intensive Beschäftigung im Bereich der natürlichen Hundeernährung als Basis für das Marengo Fütterungskonzept.
Grundlage der empirischen Wissenschaft ist hierbei die ganzheitliche Beobachtung komplexer Ursache-Wirkungs-Mechanismen in realen Lebensumständen im Gegensatz zu einer sterilen, unwürdigen Laborsituation. Die Entwicklung von Hundefutterrezepturen nach den Maßgaben der empirischen Wissenschaft führt zu sicheren und erfolgreichen Ergebnissen, da hierbei von Beginn der Entwicklung an praktische Parameter wie z.B. Verträglichkeit, Wohlbefinden und Gewährleistung langjähriger Gesundheit die alleinigen Kriterien zur Beurteilung des Entwicklungsfortschrittes sind.

Bitte beachten Sie:
Sowohl der Einsatz von synthetischen oder genmanipulierten Zusatzstoffen als auch der vieler exotischer Komponenten forciert Tierversuche! Um einem Zusatzstoff besondere Wirkungen zuschreiben und vor dem Verbraucher ausloben zu können, sind laut aktuellem Futtermittelrecht auf Nachfrage wissenschaftliche Nachweise zu führen, wenn das eingesetzte Material nicht zur Kategorie „Futterkomponente“ gehört.

 

Marengo contra Tabellen- und Bedarfswerte

Portrait junger Doggenrüde

Die Frage nach der Glaubwürdigkeit, Plausibilität und Vergleichbarkeit von Nährstoffbedarfswerten beim Hund erregt immer wieder die Gemüter.
In Deutschland wurde erstmals im Jahre 1850 mit einer systematischen Untersuchung von Futtermitteln durch E. Wolf und J. Kühn begonnen.
Im Jahr 1951 beginnt die DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) mit ihrer Tätigkeit und entwickelt in den folgenden Jahren Bedarfswerte für den Nutztierbereich, insbesondere Wiederkäuer und Schweine. 1974 kamen im DLG-Verlag von der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie der Haustiere erstellte Tabellen für Pferde und 1989 schließlich auch für Hunde hinzu.
Interessanterweise findet man im Vorwort der Bedarfsempfehlungen den Hinweis darauf, dass aufgrund mangelnder Forschungsaktivitäten insbesondere Schätzungen und Analogieschlüsse von anderen Spezies (hiermit sind wohl Schweine und Wiederkäuer gemeint) die Basis für die angegebenen Werte bilden. Also keine Spur einer aufwendigen Bedarfswerteermittlung speziell für Pferde oder Hunde, sondern im Großen und Ganzen ein reines Rechenexempel, aber dieses wahrscheinlich sehr wissenschaftlich durchgeführt.

Wie sieht es nun mit den Bedarfswerten für Hunde aus?
Im Wesentlichen gibt es zwei führende amerikanische Vereinigungen: AAFCO (American Feed Control Officials)entwickelt Standards für Nährstoffprofile für Hunde- und Katzennahrung, und NRC (National Research Council) erarbeitet Werte über den Mindestnährstoffbedarf von Haustieren) sowie in Deutschland die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie der Haustiere (DGE), die ihre Bedarfswerte offensichtlich von Professor Helmut Meyer erhalten hat.

Vergleicht man die verschiedenen Bedarfsempfehlungen, so bleiben einige Fragen ungeklärt:

Warum kommt es teilweise zu erheblichen nicht nachvollziehbaren Unterschieden? (Beispiel: Vit. A bei Junghunden in einer Bandbreite von 3710IE - 8000IE täglich)
Warum wird je nach Gutdünken auf angenommene Mindestbedarfswerte eine willkürlich festgelegte Sicherheitszulage gerechnet?
Sind die angeführten Studien zur Bedarfswertermittlung ethisch zu verantworten?

Beispiele: Um die Bedarfswerte von Vit. D3 zu verifizieren und den Einfluss des Sonnenlichts auf die Vit. D Versorgung einschätzen zu können, hält man Welpen die ersten sechs Wochen ihres Lebens ausschließlich im Dunkeln. Die körperliche und seelische Verfassung der Welpen wurde allerdings bei dieser viel zitierten Studie noch nie erwähnt.
Bei einer weiteren Studie bekamen Doggen wissentlich eine dreifach überhöhte Dosis an Calciumzugaben, um die Rolle einer Calciumergänzung bei der Entstehung der Osteochondrose in der Aufzucht zu untersuchen.
Das Ergebnis konnte natürlich nicht anders ausfallen, als dass eine Vielzahl der Jungtiere schwere Wachstumsstörungen mit Fehlbildungen am Skelett bekamen und sicherlich nach ohnmächtigem Ertragen der Schmerzen und Beschwerden eingeschläfert wurden.
Nach unserer Ansicht sind diese Art von Studien im Namen der Wissenschaft ethisch nicht zu verantworten.
„Das Niveau einer Gesellschaft erkennt man an dem Umgang mit seinen Tieren“ , ein Zitat, dem wir uns anschließen.

Außerdem sollte man sich bewusst machen, dass Erkenntnisse, die auf diese Art gewonnen werden, doch nun wirklich nichts mit den realen Lebensumständen unserer Hunde zu tun haben. Das heisst eindeutig, dass sie für die Praxis vollkommen aussagelos und irrelevant sind.

 

Apropos Hundefuttertest

Empirische Wissenschaft versus Laborexperimentelle Wissenschaftlichkeit

Marengo lehnt Tierversuche und Tabellen- und Bedarfswerte, die auf Tierversuchen beruhen, strikt ab. Unsere ethische Überzeugung lässt uns hier keinen Spielraum.

Tabellen- und Bedarfswerte werden unter widernatürlichen laborexperimentellen Bedingungen ermittelt und haben daher in der Praxis keinerlei Aussagekraft.

In dieser Form ermittelte Bedarfswerte sind unter normalen Bedingungen nur durch die Zugabe synthetischer Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu erreichen. Alle in der Natur vorgesehenen Ernährungsweisen des Hundes bzw. alle natürlich zusammengestellten Rationen haben in der Vergangenheit und werden auch in der Zukunft keine derart hohen Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten, weil dies widernatürlich ist.

Da Marengo sowohl Tierversuche und daraus ermittelte Tabellen- und Bedarfswerte sowie die Zugabe aller synthetischen Vitamine und anderer synthetisch erzeugten Materialien konsequent ablehnt, unterscheiden sich die Analysewerte zwischen den Standardfuttersorten und Marengo deutlich. Marengo setzt ausschließlich auf die Erkenntnisse der empirischen Wissenschaft.

Solange ein Hundefuttertest sich nur schablonenhaft an Standardbedarfswerten orientiert und wesentliche Aspekte nicht miteinbezieht – weder die ethische Verantwortung gegenüber dem Tier noch die natürlichen Vitamin- und Mineralstoffgehalte einer naturgemäßen Fütterung – ist und bleibt Marengo „Lieber naturbelassen als Testsieger!“.

Lieber naturbelassen als Testsieger!

Anmerkung zum Test der Stiftung Warentest 2006
Auch hier wurde die Schablone „Laborbedarfswert“ angelegt und der Verbraucher nicht darauf aufmerksam gemacht, dass Marengo sich aus Überzeugung von allen anderen getesteten Standardhundefuttern unterscheidet und selbstverständlich die angeforderten im Labor ermittelten Bedarfswerte nicht erreichen konnte bzw. wollte (siehe oben).

Stiftung Warentest legte als Messuntergrenze für Vit. A 1000 IE/kg und Vit. E 10 mg/kg willkürlich fest. Das geteste Marengo Futter wies aber nur ca. 500-700 IE Vit. A und 7-9 mg/kg Vit. E auf, Werte, die einer natürlichen Ration durchaus entsprechen. Statt nun den tatsächlichen Gehalt bekannt zu geben und korrekt zu kommentieren, wurde fälschlicherweise behauptet, dass Marengo kein Vit. A und Vit. E enthalte. Das entspricht nicht den Tatsachen.

Durch den Produktrelaunch 2010 handelt es sich mittlerweile nicht mehr um die gleiche Rezeptur wie damals. Als neue natürliche Vitaminquellen sind Ziegenmilch, Bio-Rinderlebermehl sowie Dinkel hinzugekommen.
Eingedenk natürlicher Schwankungen und Messtoleranzen liegt der Vit. A Gehalt im Mittel bei ca. 1500-2000 IE, der Vit. E Gehalt im Mittel zwischen 8-14mg/kg. Natürliche Vit. E Lieferanten sind Getreide und Pflanzenöle. Beides ist aus ernährungsphysiologischer Sicht anteilmäßig nur begrenzt einsetzbar. Marengo bietet dem Fleischfresser Hund selbstverständlich fleischdominierende Rationen, die ein ausgeglichenes Maß an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren bieten.

Aus Überzeugung....

* ausgewogene Rezepturen auf Basis empirischer Wissenschaft
* keine Tierversuche und keine Anerkennung von Bedarfs- und Tabellenwerten, die auf Tierversuchen beruhen
* hochwertige Zutaten & schonende Aufbereitung, um wichtige Nährstoffe anzubieten und im Endprodukt zu erhalten
* einen rein natürlichen Vitamingehalt, der einer naturbelassenen Fütterung entspricht
* kein Einsatz von synthetischen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, um widernatürlich hohen Tabellenwerten gerecht zu werden
* kein Einsatz von genmanipulierten Materialien
* kein Einsatz von exotischen Komponenten

 

Marengo gegen Genfood

Graphik Blume

Laut EU Verordnung Nr. 1829 vom 22. September 2003 besteht seit Anfang April 2004 eine Kennzeichnungspflicht für alle Futtermittel, die gentechnisch veränderte Komponenten enthalten.
Ausgenommen von der Kennzeichnungspflicht sind leider

  1. Zusatzstoffe, Vitamine und Aromen, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden,
  2. Enzyme, da sie in der Regel als „technische Hilfsstoffe“ gelten,
  3. Zusatzstoffe, Vitamine und Aromen, die zwecks einer Verbesserung der Transport- und Lagerfähigkeit auf Trägerstoffe gesprüht werden, wobei die Trägerstoffe aus gentechnisch veränderten Organismen hergestellt werden,
  4. Zusatzstoffe, die auf Nährböden(Substraten)aus gentechnisch veränderten Organismen gezüchtet/hergestellt werden

So kann es rein theoretisch passieren, dass legal keine Kennzeichnung erfolgen muss, obwohl gentechnisch verändertes Material in Form von synthetischen Vitaminen oder anderen Zusatzstoffen in einem Futter enthalten sind.

Marengo bietet doppelte Sicherheit

Wir garantieren, dass in Marengo Hundefutter keine gentechnisch veränderten Zutaten verwendet werden.

Wir können aufgrund des Verzichts auf alle synthetischen Beigaben ebenfalls garantieren, dass unserem Marengo Futter keine, zwar nicht kennzeichnungspflichtigen aber trotzdem durch Genmanipulation veränderten Zusatzstoffe, Aromen, Enzyme oder Vitamine dem Marengo Futter zugesetzt werden.

   

Firmengeschichte der EnRa GmbH & Co. KG und der Marke Marengo®

Ingeborg Kulgemeyer

„Die Idee von Marengo ist es, ein Hundefutter anzubieten, das auf Basis von hochwertigen Komponenten frei von allen Zusatzstoffen ist und somit eine echte Alternative auf dem Hundefuttermarkt darstellt. Bei Marengo gibt es zum Wohl des Hundes keine synthetischen Vitamine, um tierversuchsgestützte Bedarfswerte zu erreichen, und keine exotischen Komponenten, die zwar „in“ sind, aber den Hund auf Dauer belasten könnten. Aus Liebe zum Hund ist und bleibt Marengo anders!“
Ingeborg Kulgemeyer, Geschäftsführerin und Mitgründerin der EnRa GmbH & Co. KG.