Wenn die Laus über die Leber gelaufen ist.....
Hinweis: JETZT GANZ NEU! Spezialfutter-Sets für Hunde mit Neigung zu Leberproblemen
Die Marengo Starter-Sets: Leber enthalten alles, was für einen leichten Einstieg in die bewährte Marengo Leber-Diäten benötigt wird. Abgestimmt auf TROCKEN- oder FRISCH-Fütterung können Sie das passende Set für Ihren Hund wählen. Enthalten sind neben den benötigten Futtersorten, ausführliche Spezialinfos, detaillierte Futtermengentabellen für die gesamte Dauer der Diät sowie sinnvoll ergänzte Proben für eine erfolgreiche Anschlussfütterung.
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Starter-Set: Leber Für Hunde von 5 - 50 kg Basis: TROCKEN-Futter |
Starter-Set FRISCH: Leber Für Hunde von 5 - 50 kg Basis: FRISCH-Futter |
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Leberprobleme beim Hund
Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des Organismus und erfüllt vielfältige Aufgaben. Erkrankungen und Funktionsstörungen der Leber beim Hund sind relativ weit verbreitet, werden aber häufig erst in einem späten Stadium als solche erkannt.
Die Ursache dafür liegt zum einen darin, dass die Leber ein enormes Regenerierungsvermögen zeigt, so dass Beeinträchtigungen der Leberfunktion häufig spontan wieder abheilen, ohne durch auffällige äussere Symptome bemerkt zu werden.
Zum anderen sind die anfänglichen Krankheitssymptome häufig wenig spezifisch. So können z. B. eine vermehrte Empfindlichkeit gegen Parasitenbefall, Futtermittelunverträglichkeiten oder rezividierenden Ekzeme, erste Hinweise auf eine eventuelle Leberstörung geben. Erst bei weit fortgeschrittenen Beeinträchtigungen der Leberfunktion treten dann Symptome in leberspezifischer Art auf und können anhand eines Blutbildes verifiziert werden.
Informieren Sie sich darum hier über Ursachen, Möglichkeiten der Erkennung sowie spezielle Diäten und andere Massnahmen, damit Sie Leberstörungen erfolgreich vorbeugen oder bei bereits vorhandenen Problemen, Ihren Hund therapiebegleitend unterstützen können.
Welche Aufgaben hat die Leber?
Als zentrales Stoffwechselorgan des Organismus erfüllt die Leber vielfältigste Aufgaben, die sehr unterschiedliche Bereiche betreffen:
- Verstoffwechselung bzw. Auf-, Ab- und Umbau von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten
- Produktion von Gallenflüssigkeit und anderen Verdauungssäften
- Speicherung von Blut, Glycogen, Proteinen, Vitaminen und Eisen
- Unschädlichmachung bzw. Vorbereitung zum Ausscheiden von Stoffwechselschlacken, Medikamenten und Giften
Welche Lebererkrankungen gibt es?
Zu den wesentlichen Erkrankungen der Leber gehören:
- Infektionen wie Leptospirose, H.c.c., etc.
- akute Leberentzündungen unterschiedlichster Genese (z. B. durch Vergiftung, Medikamente, körperliche Überlastung etc.)
- Leberkrebs
- Leberabzess
- Leberzirrhose
- Leberverfettung (Lipidose)
- genetisch bedingte Speicherstörungen (z. B. Kupferspeicherkrankheit)
- Stauungsleber ausgelöst durch Herz- Kreislaufprobleme (z. B. Rechtsherzinsuffizienz)
- akute und chronische Leberfunktionsstörungen
- chronische Leberinsuffizienz
Wie erkenne ich eine Lebererkrankung bei meinem Hund?
Im Anfangsstadium treten in der Regel sehr unspezifische Symptome wie mangelnder Appetit, gelegentliches bis häufigeres Erbrechen und/oder Durchfallerscheinungen auf. Der Kot ist in vielen Fällen hell gelb gefärbt, kann aber in Ausnahmefällen auch dunkel bis schwarz sein. Auch die Neigung zu Problemen mit den Analdrüsen, Analdrüsenentzündungen ist höher als normal. Zudem nimmt in diesem Stadium die Leistungsfähigkeit des Hundes häufig ab, er wirkt matt, lustlos, hechelt schneller als gewöhnlich und zeigt eventuell vermehrte Neigung zu Ekzemen und Haut-und Fellirritationen.
Auch die Resistenz gegenüber Parasiten wie Würmer, Flöhe, Milben etc. nimmt ab. Nicht selten wurde ein ständig wiederkehrender Flohbefall, der therapieresistent schien, durch die Einhaltung einer Leberdiät in Verbindung mit angemessenen natürlichen Pflegepräparaten geheilt.
Erst bei Fortschreiten der Erkrankung kann es vermehrt zu Abmagerung und zu einer typischen Gelbfärbung (Ikterus) der Augen (Sklera und Bindehäute) bzw. anderen Schleimhäuten kommen.
In hochgradigen Fällen sind die Hunde nicht mehr belastbar, apathisch und durch die Ansammlung von Stoffwechselgiften im Körper können in schweren Fällen zentralnervöse Störungen (z. B. Krampfanfälle) bis hin zum Leberkoma auftreten.
Auch die sogenannte Bauchwassersucht (Aszites) kann u. a. ein Spätsymptom verschiedener hochgradiger Lebererkrankungen sein.
Ursachen für Lebererkrankungen
Fütterungsunabhängige Ursachen
- Vererbung
Die Vererbung spielt bei Lebererkrankungen eine untergeordnete Rolle. Die bekannteste ist wohl die Kupferspeicherkrankheit der Bedlington Terrier, bei der es durch eine Fehlleistung der Leber zu einer Anhäufung bzw. einer zu geringen Ausscheidung von Kupfer kommt, wodurch eine chronisch aktive Leberentzündung (Hepatitis) ausgelöst werden kann. - chemische Präparate, Medikamente, Wurmkuren, Mehrfachimpfungen
Weitaus häufiger werden Leberfunktionsstörungen und Leberzellschädigungen durch synthetische Substanzen wie chemische Medikamente, chemische Wurmkuren und andere chemische Präparate der Haltung und Pflege ausgelöst. Man sollte sich immer vergegenwärtigen, dass die Leber für die Unschädlichmachung der chemischen Stoffe zuständig ist. Dies kann sie bis zu einem gewissen Grad auch ohne weiteres leisten, wenn ein massvoller und angemessener Einsatz z. B. von chemischen Medikamenten erfolgt.
Aus diesem Grund ist das verantwortungsvolle Abwägen, ob der Einsatz eines Präparates und der Nutzen für das Tier in einem angemessenen Verhältnis zur Belastung u. a. der Leber steht, für den engagierten Tiermediziner heutzutage Routine.
Allein in der Hand des Hundebesitzers liegt es demgegenüber aber, über den Einsatz von chemischen Antiparasitenmitteln gegen Zecken und Flöhe etc. zu entscheiden, wobei u. E. den natürlichen, nicht leberbelastenden Präparaten als leberfreundliche Alternative auch schon prophylaktisch der Vorzug zu geben ist. - Überbelastung des Hundes
Eine weitere Ursache für Leberschädigungen stellt die körperliche Überbelastung des Hundes dar. Dauerndes übermässiges Trainieren aber auch einmalige totale körperliche Überbeanspruchung (also nicht sachgerechtes Training in den Bereichen Hundesport, Agility, Fahrradfahren) können die Leber schädigen. Bei Welpen und Junghunden, die unkontrolliert bis zur totalen Erschöpfung toben oder zu frühzeitig unangemessen lange 'ans Fahrrad genommen' werden, kann es u. a. zu nachhaltigen Leberbeeinträchtigungen kommen. An dieser Stelle soll in keinem Fall ein Aufruf zu mangelnder Bewegung getätigt, sondern vor unkontrollierten Ekzessen gewarnt werden. - Vergiftung des Hundes durch kontaminierte Felder/ Gewässer mit Insektiden, Pestiziden, Schwermetallen etc.
Weit verbreitet ist leider auch die Belastung der Hunde durch Pestizide, Insektizide, Rattengift, Pilzgifte, Pflanzengifte bei Kontamination bzw. direkter Aufnahme. Hierbei kann es von leichten, unbemerkten Schädigungen über mittelgradige Symptome bis hin zu hochgradigen Lebererkrankungen kommen.
Fütterungsabhängige Ursachen
- minderwertige Futterkomponenten
Minderwertige Futterkomponenten fordern generell von der Leber eine höhere Stoffwechselleistung, weil einerseits ein weitaus höherer Aufwand für Um-, Auf- und Abbauarbeiten der Leber notwendig ist, um geeignete Nährstoffe für den Organismus bereitzustellen und weil andererseits mehr Stoffwechselabbauprodukte anfallen. - Bakterien- und Mykotoxine
Bakterien- und Mykotoxine sind Stoffwechselgifte, die von Bakterien und Mykosen (Pilzen) gebildet werden und die nicht ausreichend durch Erhitzen, Sterilisieren etc. unschädlich gemacht werden können. Werden Bakterien und Mykosen, die vermehrt in minderwertigen Fleisch-, Gemüse- und Getreidegrundlagen vorhanden sind, auch erfolgreich zum Absterben gebracht, so bleiben die von ihnen produzierten Gifte häufig vollständig erhalten und gelangen so in den Stoffwechselkreislauf. Die Leber muss dann die Unschädlichmachung übernehmen und wird so schnell an ihre Leistungsgrenze gebracht bzw. es kommt direkt zu einem Absterben von Leberzellen und in besonders schweren Fällen zu einer akuten Leberentzündung. - minderwertige Fette
Eine besondere Gefahrenquelle bilden minderwertige Fette, die einen hohen Anteil an ranzigen 'freien' Fettsäuren enthalten. Freie Fettsäuren sind in hoher Konzentration lebertoxisch und zerstören häufig im Zuge einer Verstoffwechselung eine Vielzahl an Leberzellen. - Eiweissüberversorgung
Auch Eiweissüberversorgungen z. B. durch Futtersorten mit zu hohem Rohproteingehalt oder durch eiweisshaltige Zugaben zum Hundealleinfutter wie z. B. Schweineohren, Kaustangen, Trockenpansen etc. oder aber auch Quark und Fleisch belasten die Leber unnötig und sind oft Ursache von Lebererkrankungen (siehe auch unter 'Fütterungsfehler vermeiden').
Bei einer Eiweissüberversorgung ist die Leber gezwungen, die nicht benötigten Eiweisse zu Kohlenhydratbausteinen umzuwandeln. Dies stellt einmal eine ausserordentliche Belastung für die Leber dar und zum anderen entstehen hierbei erhebliche Mengen an Stoffwechselabbauprodukten u. a. Ammoniak, die in der Folge natürlich auch andere Stoffwechselorgane z. B. die Nieren schädigen können, wenn sie in zu grosser Menge anfallen. Darüber hinaus gehört z. B. Ammoniak neben den Phenolen und den Indolen zu den Stoffen, die im Zusammenhang mit Lebererkrankungen als eine Ursache für das Auslösen von zentralnervösen Störungen angenommen werden. - synthetische Zusatzstoffe
Viele synthetische Zusatzstoffe wie z. B. Konservierungsmittel, Antioxidantien, Lock-, Aroma- und Geschmacksstoffe müssen als leberbelastend bzw. als lebertoxisch angesehen werden. Häufig handelt es sich hierbei um nicht abbaubare oder nur schwer abbaubare Substanzen, die die Leberzellen direkt schädigen und/oder in der Leber gespeichert werden und so die Funktionstätigkeit der Leber beeinträchtigen. - synthetische Vitamine und Spurenelemente im Hundefutter
Synthetische Vitamine haben im Gegensatz zu den natürlichen Vitaminen (nähere Infos siehe unter 'Unterschied zwischen natürlichen und synthetischen Vitaminen') den erheblichen Nachteil, dass sie auf unnatürliche Weise u. a. in die hormonelle Regulation der Tätigkeit der Verdauungsenzyme eingreifen und so die Gefahr besteht, dass nicht nur hormonelle Dysfunktionen genereller Art sondern auch dementsprechende Leberstörungen ausgelöst werden können.
Darüber hinaus kann es, bedingt durch die Leber als Speicherorgan, wie z. B. im Fall von Vit A, das in der Leber gespeichert wird, zu erheblichen Funktionsstörungen kommen.
Auch der Zusatz von Spurenelementen im Hundefutter kann sich aus diesem Grund für die Leber als problematisch erweisen. Insbesondere die Spurenelemente Eisen und Kupfer, die ebenso wie Vit A in der Leber gespeichert werden, können bei Überdosierung schnell zu Beeinträchtigungen der regulären Funktionstätigkeit der Leber bzw. dem Untergang von Leberzellen führen.
Warum eignet sich das Marengo Fütterungskonzept insbesondere auch für leberempfindliche und lebererkranke Hunde ?
Die Marengo Futtersorten eignen sich grundsätzlich sehr gut für leberempfindliche bzw. lebererkrankte Hunde. Durch die ausschliessliche Verwendung von hochwertigen, nicht mit Toxinen belasteten Futterkomponenten und die garantierte Freiheit von synthetischen Zusatzstoffen wird dem Hund mit Marengo eine sehr stoffwechsel- und leberfreundliche Futtergrundlage zur Verfügung gestellt, die die Basis für eine Gesunderhaltung bzw. Regenerierung der Leber bildet.
Folgende zusätzliche Punkte werden beim Marengo Fütterungskonzept für die Ernährung bei lebererkrankten Hunden beachtet:
- Proteinversorgung ohne pflanzliche Eiweissextrakte
Für leberempfindliche bzw. lebererkrankte Hunde ist der ausschliessliche Einsatz von hochwertigen Eiweissträgern unumgänglich. Neben dem Verzicht auf minderwertige tierische Eiweissträger wie Federn, Klauen etc. sollte der Anteil an pflanzlichen Eiweissen gering gehalten werden, was die Verwendung von sogenannten pflanzlichen Eiweissextrakten wie z. B. Weizenkleber, Weizeneiweissextrakt, Weizengluten, Soja- und Sojaeiweiss etc. ausschliesst. Die Leber des Hundes muss bei der Verstoffwechselung von pflanzlichen Eiweissen grundsätzlich mehr und auch unnötige Arbeitsleistung aufbringen und zudem fallen mehr belastende Stoffwechselabbauprodukte an.
Marengo bietet mit seinen hochwertigen, leicht verstoffwechselbaren, tierischen Eiweissträgern die ideale Proteingrundlage auch für leberkranke Hunde. Zudem ergibt sich der Gehalt an pflanzlichen Eiweissen im Marengo Hundealleinfutter ausschliesslich aus den notwendigen Getreide- und Gemüseanteilen im Futter (diese Futterkomponenten enthalten natürlicherweise pflanzliches Protein, obwohl sie primär i. d. R. der Kohlenhydratversorgung dienen). Auf die Verwendung von pflanzlichen Eiweissextrakten wird bei Marengo konsequent verzichtet. - kontrollierter Proteingehalt
Neben der Hochwertigkeit der Eiweissträger spielt der Proteingehalt der Gesamtration ebenfalls eine wesentliche Rolle. Grundsätzlich sollten leberempfindliche bzw. lebererkrankte Hunde auf keinen Fall eiweissüberversorgt werden, da dies, wie oben bereits beschrieben, zu einer schweren Leberüberlastung führen kann. Es sollte aber gleichzeitig immer bedacht werden, dass sowohl eine Über- als auch eine Unterversorgung die Leber nachhaltig schädigen kann. Aus diesem Grund ist eine dem Gesundheitszustand angemessene Einregulierung von entscheidender Bedeutung.
Marengo empfiehlt die Anpassung des Rohproteingehaltes über die Unterteilung in zwei Diätphasen (siehe Fütterungspläne unten) vorzunehmen, wobei die Tagesgesamtration in der 1. Diätphase auf einen reduzierten und in der 2. Diätphase auf einen mittleren Eiweissgehalt eingestellt wird. So wird der Regenerationsfähigkeit der Leber Rechnung getragen und ein optimales Nährstoffangebot zur Verfügung gestellt. - Energieversorgung
Die Energieversorgung des Hundes sollte ausschliesslich über hochwertige und leicht verdauliche Fette und Kohlenhydrate erfolgen. Der Energiegehalt der Ration durch Fette und Kohlenhydrate muss so hoch sein, dass der Körper seinen Bedarf hieraus decken kann und es nicht zu einer unnötigen, leberbelastenden Umwandlung von Proteinen kommt, damit eine ausreichende Energiebereitstellung gewährleistet ist. -
kontrollierte Fettversorgung
Die Fettversorgung sollte ausschliesslich mit hochwertigen Fetten erfolgen bei einem moderaten Fettgesamtgehalt der Tagesration. Marengo empfiehlt auch hier genau wie bei der Proteinversorgung die Anpassung des Fettgehaltes über die Unterteilung in zwei Diätphasen (siehe Fütterungspläne unten) vorzunehmen, wobei die Tagesgesamtration in der 1. Diätphase auf einen reduzierten und in der 2. Diätphase auf einen mittleren Fettgehalt eingestellt wird. So wird der Regenerationsfähigkeit der Leber Rechnung getragen und ein optimales Nährstoffangebot zur Verfügung gestellt. - ausgewogenes Fettsäuremuster
Neben einer hochwertigen Fettgrundlage bei einem angemessenen Gesamtfettgehalt ist es für lebererkrankte Hunde darüber hinaus wichtig, dass die Ration ein ausgewogenes Verhältnis von ungesättigten (in der Regel pflanzliche Fette) und gesättigten Fettsäuren (tierische Fette) aufweist. Sowohl ein zu hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren als auch ein zu hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren kann zu erheblichen Stoffwechselbeeinträchtigungen durch Freisetzung von Stoffwechselabbauprodukten führen, die die Leber nachhaltig belasten können.
Die in letzter Zeit vermehrt aufgekommene Ansicht, dass möglichst ausschliesslich ungesättigte Fettsäuren zugeführt werden sollten, hat sich in der Praxis als sehr fragwürdig erwiesen. Studien im Humanbereich weisen bei der übermässigen Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren auf eine erhöhte Krebsneigung hin. Auf diese Tatsache stellt sich das Marengo Fütterungskonzept in Form einer ausgewogenen Mischung von ungesättigten und gesättigten Fettsäuren ein. -
Verzicht auf den Zusatz von synthetischen Vitaminen und Spurenelementen
Durch den Verzicht auf synthetische Vitamine und Spurenelemente und die ausschliessliche Bereitstellung durch den natürlichen Gehalt der Futterkomponenten sind die Marengo Futtersorten grundsätzlich leberentlastend und beugen so u. a. Überversorgungen und daraus resultierenden Speicherirritationen insbesondere der fettlöslichen Vitamine und der Spurenelemente Eisen und Kupfer vor.
Praktische Fütterung
Futtermenge und Fütterungstechnik
Die Futtermenge muss wie bei allen anderen Hunden immer in Abhängigkeit des individuellen Futter- und Gesundheitszustandes, der Bewegungssaktiviät, den Aussentemperaturen etc. vom Besitzer einreguliert werden. Es ist bei leberempfindlichen und lebererkrankten Hunden vermehrt auf ein angemessenes Gewicht zu achten, um die Leber nicht unnötig zu strapazieren.
Die Gesamttagesration kann – muss aber nur in hochgradigen Fällen – auf mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt werden. Bei vielen Hunden, die unter Leberproblemen leiden, ist der Appetit vermindert, so dass eine individuelle Einregulierung unumgänglich ist.
Bei schweren Leberaffektionen sollte man, um plötzliche Leberüberlastungen zu vermeiden, erwachsene Hunde 2-3 mal und junge Hunde bis zum Alter von 6 Monaten 3-4 mal täglich füttern, damit die zu verarbeitende Futtermenge relativ niedrig zu halten.
Das Marengo Fütterungskonzept lehnt eine stark eiweiss- und fettreduzierte Diät für leberempfindliche bzw. lebererkrankte Hunde ab. Leider wird heutzutage der Tatsache, dass nicht nur eine Überversorgung (mit Eiweiss / Fett etc.) sondern auch eine Unterversorgung stark leberbelastend ist nicht die notwendige Beachtung geschenkt. Von vornehmlicher Wichtigkeit für lebererkranke Hund ist die Zurverfügungstellung einer hochwertigen und toxinfreien Futtergrundlage, die eine unkomplizierte Verstoffwechselung möglich macht. Nur so kann die Entstehung von leberbelastenden Stoffwechselgiften vermieden und gleichzeitig ein optimales Nährstoffangebot gewährleistet werden.
Grundsätzlich können leberempfindliche und lebererkrankte Hunde entweder mit Marengo Hundealleinfutter mit und ohne Marengo Country oder aber auch mit einer Kombination von 'Marengo Country + Marengo Wolfshappen bzw. Marengo Bio beef' gefüttert werden.
In der Diätphase 1 ist für die Dauer von 6 Wochen eine eiweiss- und fettreduzierte Fütterung angezeigt. Die Diät der Diätphase 1 kann grundsätzlich bei allen Schweregraden von Lebererkrankungen, sollte aber auf jeden Fall bei mittel-hochgradigen Symptomen bzw. bei akuten Beschwerden immer Anwendung finden.
Die Diät der Diätphase 2 bzw. die Anschlussfütterung ist eine 'normale' Rationsgestaltung mit den Marengo Hundealleinfuttersorten oder mit 'Marengo Country + Marengo Wolfshappen bzw. Marengo Bio beef', die im Anschluss an eine Fütterung der Diätphase 1 mindestens auch für eine Dauer von 6 Wochen folgen sollte oder auf die man in leichten bis mittelgradigen Fällen sofort und dauerhaft zurückgreifen kann.
Sollte die Symptomatik länger anhalten, empfehlen wir eine dauerhafte Fütterung der Diätphase 1 und der Diätphase 2 im Wechsel jeweils für 6 Wochen.
Ausführliche Informationen zur Wirkungsweise von Kräutern und deren Inhaltsstoffe und die positiven Auswirkungen insbesondere in der Fütterung von leberempfindlichen und lebererkrankten Hunden finden Sie unter Kräuter
Diätpläne für leberempfindliche und lebererkrankte Hunde
1. Marengo Hundealleinfutter + Marengo Country
Zur Ermittlung der richtigen Futtermenge schauen Sie bitte unter Tipps zur Futtermenge
Diätphase 1 (Dauer 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| 2/3 Marengo Premium + 1/3 Marengo Country ausgehend von der Gesamtfuttermenge (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 20% Fett i. d. TS. ca. 11,9% |
2/3 Marengo Premium + 1/3 Marengo Country ausgehend von der Gesamtfuttermenge (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 20% Fett i. d. TS. ca. 11,9% |
2/3 Marengo Junior + 1/3 Marengo Country + Marengo Athro-Bits (Calciumausgleich) ausgehend von der Gesamtfuttermenge (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 22% Fett i. d. TS. ca. 10% |
Diätphase 2 bzw. Anschlussfütterung (Dauer mindestens 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Classic
+ Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 22% Fett i. d. TS. 10,9% |
Marengo Premium (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 23,8% Fett i. d. TS. 13,9% |
Marengo Premium + Marengo Athro-Bits
(zum Calciumausgleich) (Mikronährstoffe aus Kräutern sind enthalten) Rohprotein i. d. TS. ca. 23,8% Fett i. d. TS. 13,9% |
2. Marengo Country + Marengo Wolfshappen
Zur Ermittlung der richtigen Futtermenge schauen Sie bitte unter Tipps zur Futtermenge
Diätphase 1 (Dauer 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 70% zu 30% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 19,5% Fett i. d. TS. 7,2% |
Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 70% zu 30% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 19,5% Fett i. d. TS. 7,2% |
Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 65% zu 35% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern sowie zum Calciumausgleich) Rohprotein i. d. TS. ca. 21,5%, Fett i. d. TS.: ca. 7,7% |
Diätphase 2 bzw. Anschlussfütterung (Dauer mindestens 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 65% zu 35% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 21,0%, Fett i. d. TS.: ca. 7,7% |
Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 60% zu 40% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 23,0%, Fett i. d. TS.: ca. 8,2% |
Marengo Country + Marengo Wolfshappen in einem Verhältnis von 55% zu 45% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern sowie zum Calciumausgleich) Rohprotein i. d. TS. ca. 24,6%, Fett i. d. TS.: ca. 8,7% |
3. Marengo Country + Marengo Bio beef
Zur Ermittlung der richtigen Futtermenge schauen Sie bitte unter Tipps zur Futtermenge
Diätphase 1 (Dauer 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 65% zu 35% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 18,7%, Fett i. d. TS.: ca. 10% |
Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 60% zu 40% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 20%, Fett i. d. TS.: ca. 10,6% |
Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 50% zu 50% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 23,2%, Fett i. d. TS.: ca. 11,2% |
Diätphase 2 bzw. Anschlussfütterung (Dauer mindestens 6 Wochen)
| normal-übergewichtige Hunde | schlanke und aktive Hunde | Welpen und Junghunde |
|---|---|---|
| Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 55% zu 45% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 21,6%, Fett i. d. TS.: ca. 11% |
Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 50% zu 50% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 23,2%, Fett i. d. TS.: ca. 11,4% |
Marengo Country + Marengo Bio beef in einem Verhältnis von 45% zu 55% ausgehend von der Gesamtfuttermenge + Marengo Wellness-Bits (zur Versorgung der Leber mit Mikronährstoffen aus Kräutern) Rohprotein i. d. TS. ca. 25%, Fett i. d. TS.: ca. 11,5% |
Schlussbemerkung:
Ziel der Marengo Leberdiät ist es, die fütterungsmässige Basis für eine bestmögliche Regenerierung der Leber zu schaffen, wobei die Hochwertigkeit und Toxinfreiheit der Futterkomponenten ausschlaggebend sind. In der Praxis hat sich gezeigt, dass in den meisten Fällen durch eine konsequente Einhaltung der Marengo Diät, den Verzicht auf ungeeignete, eiweisshaltige oder mit Zusatzstoffen belastete Leckereien und anderen Zugaben zum Hundealleinfutter sowie das Vermeiden von belastenden chemischen Präparaten eine Fütterung mit dem Marengo Hundetrockenfutter bzw. mit der Marengo FRISCH-Fütterung mit grossem Erfolg durchgeführt werden kann.
Copyright by Marengo - EnRa GmbH&Co.KG
Aktualisiert April 2011

