Natürlicher Zeckenschutz
Alle Jahre wieder: Was tun gegen Zecken?
Jetzt ist es wieder soweit, die Temperaturen steigen und auf Wald und Flur wird der lästige Plagegeist - Zecke oder auch Holzbock genannt - wieder aktiv.
Schonungslos sucht er seine Opfer: Wild-Hund- Mensch und verbreitet nicht selten mit kräftiger Unterstützung der Pharmaindustrie Angst und Schrecken. Alle Jahre wieder steht der besorgte Tierbesitzer anscheinend vor der Alternative entweder mit Chemiekeulen auf der sicheren Seite zu bleiben oder aber den angeblich unsicheren Pfad der natürlichen Zeckenschutzmassnahmen zu beschreiten.Inwiefern effektive und konsequent durchgeführte natürliche Abwehrmassnahmen neben einem gleichwertigen Schutz auch noch die Gesundheit des Hundes und seines Besitzers schützen, wollen wir mit diesem Artikel zeigen.
Zeckenwetterkarte
Wir bieten Ihnen neben den bewährten Marengo Produkten auch die Möglichkeit, sich mithilfe einer Zeckenwetterkarte stets aktuell über die Zeckenaktivität in Ihrer Region zu informieren.
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Zeckendichte, das Risiko einer Infektion durch Zeckenbiss sowie die Zeckenaktivität von verschiedensten Faktoren abhängig sind. Der erste Schritt einer wirksamen natürlichen Zeckenprophylaxe kann daher sein, sich ein Bild davon zu machen, wie hoch das Risiko einer Zeckenkontamination direkt in der Region Deutschlands ist, in der Sie sich mit Ihrem Hund bewegen.
Nutzen Sie daher die unten angefügte Zeckenwetterkarte in Kombination mit den Marengo Produkten und Empfehlungen für einen effektiven, rein natürlichen Zeckenschutz.
Bitte klicken Sie auf die Karte, um eine Prognose der Zeckenaktivität in Ihrer Region zu erhalten. Sie gelangen per Klick zur Detailansicht von
www.zeckenwetter.de
Grundsätzliches:
Sobald die Temperaturen in Bodennähe ca. 5°C konstant halten, werden Zecken wieder aktiv. Jahreszeitlich gesehen beschränkt sich ihre Aktivität dadurch meistens auf die Zeit zwischen März und Oktober. Zecken halten sich vornehmlich in langen Gräsern, Sträuchern und im Unterholz auf (nicht wie häufig angenommen auf Bäumen) und befallen von da aus Wildtiere (Nager, Rehwild etc.) und eben auch Hunde, Katzen oder Menschen, die in erreichbare Nähe kommen. Sobald sie ein "Opfer" gefunden haben, suchen sie manchmal mehrere Stunden nach einem geeigneten Platz (meistens an Hautpartien, die relativ dünn sind oder vom Hautmilieu her eine Destabilität aufweisen), an dem sie sich dann durch einen Biss in der Haut festsetzen.
Das Ziel der Zecke ist die Aufnahme von Blut, welches sie für ihre verschiedenen Entwicklungsstadien benötigt. Das eigentliche Blutsaugen und das damit verbundene Speicheln beginnt häufig erst bis zu 24 Stunden später. Dieser Aspekt ist für den Zeckenschutz sehr wichtig, da erst zu diesem Zeitpunkt eine Infektion mit den gefährlichen Erregern wie z. B. Borrelia burgdorferi (Borrelioseerreger) etc. stattfindet.
Borreliose (Lyme-Borreliose)
Die Borreliose ist die bekannteste und leider häufig auch neben der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) die einzige Erkrankung, die mit einem Zeckenbiss in Verbindung gebracht wird.
Borreliose wird wie gesagt durch den Erreger Borrelia burgdorferi ausgelöst und kann sich in verschiedener Weise bemerkbar machen.
Die akute und relativ schnell einsetzende Form der Borreliose beginnt häufig(muss aber nicht)mit einer entzündlichen Schwellung der Bisswunde und einer ringförmigen Hautrötung darum. Im Anschluss kann es dann zu Fieber, akuter Dermatitis (Hautentzündung), Lahmheit, Gelenk-und Muskelentzündungen oder zu nervalen Störungen kommen. Diese Form tritt eigentlich seltener auf.
Häufig bleibt die Infektion mit den Borrelien vom Besitzer unbemerkt und erst nach mehreren Wochen oder Monaten entwickelt sich dann die Krankheitssymptomatik. Auch hierbei kann es dann zu Fieberschüben, starken Störungen des Allgemeinbefindens, nervalen Störungen, Bewegungsstörungen, Lähmungen etc. kommen.
Der Nachweis, ob es sich wirklich um Borreliose oder eine andere Infektion handelt, ist auch heute noch relativ schwierig zu führen. Zu viele andere Erregerarten können durch die verwendeten Tests nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund wird mittlerweile häufig auch in Gebieten, in denen Zecken Borreliose nicht übertragen können, fälschlicherweise die Diagnose einer Borrelioseerkrankung gestellt.
Die häufige Ansicht, dass nur Borreliose durch Zecken auf den Hund übertragen wird, entspricht nicht den Tatsachen. Statistisch gesehen sind nur 20-25% aller Zecken in bestimmten Regionen (vor allen Dingen in den Südlichen Ländern und im Süden Deutschlands) in der Lage, Borrelioseerreger zu übertragen.
Viele andere Krankheitssymptome, die infolge eines Zeckenbisses auftreten, können nicht in Zusammenhang mit der Borrelioseerkrankung gebracht werden und können daher auch nicht durch die Borrelioseimpfung verhindert werden. Aus diesem Grund und weil uns zudem schon von vielen zum Teil heftigen Unverträglichkeitsreaktionen berichtet wurde, sollte man den eventuellen Nutzen und den möglichen Schaden gerade bei zu Allergien neigenden und empfindlichen Hunden sehr sorgfältig abwägen.
Unsere Bitte: Lesen Sie den Beipackzettel der chemischen Antiparasiten-Präparate und entscheiden Sie sich kritisch und bewusst:
Chemiekeule oder natürlicher Weg?
Chemiekeule oder natürlicher Weg - der meist vergessene Blick auf den Beipackzettel...
Chemische Antiparasitenmittel haben neben ihrer antiparasitären Wirkung immer auch nicht zu verharmlosende Nebenwirkungen. Präparate zum Aufträufeln bzw.Aufsprühen (Spot-On-Präparate) sowie Flohhalsbänder enthalten belastende Substanzen, die sich im Körper des Hundes anreichern und entweder in das Blut des Hundes oder über Haut und Fell fortlaufend in kleinen Mengen abgegeben werden.
Die meisten dieser chemischen Antiparasitenmittel enthalten Kontaktgifte wie z. B. Fipronil oder Permethrin, die die Reizleitung der Nervenzellen der Parasiten unterbrechen und sie abtöten. Andere Präparate enthalten z. B. den Wirkstoff Lufenuron, der eine Entwicklungsstörung (Genveränderung) der Parasiten auslöst. Leider lesen die wenigsten Hundebesitzer einmal in Ruhe den Beipackzettel der Präparate durch. Dort finden sie zum Teil zu beachtende Nebenwirkungen und Vorsichtsmassnahmen aufgeführt, die bei der Verwendung unumgänglich sind.
Darüber hinaus wird die Wirksamkeit dieser chemischen Präparate durch die immer häufiger auftretenden Resistenzen der Parasiten gegen bestimmte Wirkstoffe zunehmend mehr in Frage gestellt.
Bitte bedenken Sie:
Was für die lästigen und enorm widerstandsfähigen Parasiten tödlich endet, kann natürlich auch für den Hund stark immunsystembelastend und hochgradig allergieträchtig sein, von möglichen anderen stoffwechselbeeinträchtigenden Risikofaktoren einmal ganz abgesehen. Auch die Vorstellung, dass unsere Hunde mit Kontaktgift besprüht oder beträufelt werden, mag den Hundefreund nicht wirklich beruhigen.
Ausführlichere Infos zu den Wirkungsweisen finden Sie unter Chemie oder Natur?.
Warum keine Chemie gegen Zecken?
Viele verschiedene Krankheitssymptome wie Haut- und Fellprobleme, sekundäre Verdauungsstörungen durch Schädigung der Stoffwechselorgane insbesondere der Leber wie z. B. breiiger Kot, Durchfall etc. bis hin zu zentralnervösen Störungen können ausgelöst werden, wenn die chemischen Präparate den Organismus des Hundes nachhaltig geschädigt haben.
Diese Erscheinungen können bereits 1-3 Wochen nach der ersten Anwendung auftreten. In den meisten Fällen kommt es aber erst nach der 2.-4. Anwendung zu krankhaften Erscheinungen, da die chemischen Gifte im Körper angereichert werden bis der Organismus die Belastung nicht mehr symptomfrei kompensieren kann. Leider werden diese Krankheitssymptome von den wenigsten Besitzern mit chemischen Antiparasitika in Verbindung gebracht.
Darüber hinaus lässt die Wirksamkeit vieler chemischer Präparate mittlerweile oft zu wünschen übrig, da die Zeckenpopulationen immer häufiger Resistenzen gegenüber den chemischen Substanzen zeigen. Das bedeutet in diesen Fällen konkret, dass die Gesundheit der Hunde vollkommen umsonst mit Giftstoffen geschädigt wird, ohne dass überhaupt ein Schutz besteht. Kommt es in diesen Fällen wirklich zu einem Befall mit Borrelioseüberträgern, hat das bereits geschwächte Immunssystem fast keine Chance mehr, einer Erkrankung zu entgehen.
Wegen nicht auszuschliessenden Nebenwirkungen und mangelnder Transparenz über die Möglichkeit einer langfristigen Vergiftung und die damit nicht einzuschätzende Gefahr für Hund und Besitzer, werden zunehmend mehr natürliche Alternativen gesucht.
Immer mehr in Gebrauch kommen natürliche Zeckenschutzmittel wie Zitronenhalsbänder und physikalische Abwehrmassnahmen durch Ultraschallgeräte etc.. Hierbei stellt sich häufig das Problem, dass die Wirksamkeit zu wünschen übrig lässt und darüber hinaus auch natürliche Präparate nicht immer von vornherein unschädlich bzw. ungiftig sein müssen.
Was bedeutet natürlicher Zeckenschutz?
Natürlicher Zeckenschutz bedeutet einerseits, dass der Hund ohne die Verwendung von chemischen Präparaten, die den Hund auf Dauer krank machen können, einen ausreichenden Schutz gegen den Befall mit Zecken hat. Andererseits muss jeder Besitzer zugegebenermassen einen kleinen Mehraufwand (siehe unten) tagtäglich in Kauf nehmen.
Es stellt sich die Frage, ob dieser Aufwand angesichts der Schwere der möglichen Nebenwirkungen der Chemiekeulen und im Sinne des Tierschutzgedankens nicht in Kauf zu nehmen ist.
Immer mehr Hundebesitzer, die auf der einen Seite Wert auf eine chemiefreie, zusatzstofffreie und gesunde Ernährung ihres Hundes legen, weigern sich konsequent, die Gesundheit des Hundes auf der anderen Seite mit chemischen Präparaten zu belasten.
Für alle Tierbesitzer, die sich für den natürlichen Zeckenschutz entschieden haben, stellen wir zur Verfügung. Marengo Limes-Spray baut auf rein natürliche Weise einen wirksamen Schutzwall gegen lästige Parasiten auf.
Im Vordergrund bei der Entwicklung des Marengo Limes-Sprays stand neben einer hohen Wirksamkeit auch die Anwendbarkeit bei geruchsempfindlichen und allergieerkrankten Hunden. Dieser Aspekt wurde uns von vielen unserer Kunden an Herz gelegt, die einerseits Bedenken wegen der Beeinträchtigung des guten Geruchssinnes ihrer Hunde hatten und andererseits selbst zu intensive Gerüche als lästig empfanden.
Grundsätzlich ist auch 'Zedan' eine wirkungsvolle und bewährte Alternative und wurde von uns lange Jahren zur natürlichen Zeckenabwehr empfohlen. Allerdings enthält es u. a. auch geruchsintensives Zedernöl.Marengo Limes-Spray ist so konzipiert, dass eine sichere Wirkung trotz unaufdringlichem Geruch gewährleistet bleibt und ist erwiesenermassen auch hervorragend für allergische Hunde geeignet. Zudem wird ebenfalls die Gesundheit des Besitzers im Gegensatz zu den chemischen Präparaten nicht belastet.
Marengo Limes-Spray enthält ausschliesslich fette und ätherische Öle und ist frei von chemischen und natürlichen Giften. U. a. enthält es weder natürliches noch synthetisches Pyrethrum.
Ein Einsprühen des Hundes mit Marengo Limes-Spray vor jedem Spaziergang zeigt eine deutliche Wirkung. Bei sachgerechter Anwendung ist ein Befall mit Zecken selbst in Gebieten mit hoher Zeckendichte erheblich reduziert bis fast ausgeschlossen. Hält der Hund sich fast nur draussen auf, sollte ein Besprühen je nach Zeckendichte zwei- bis dreimal täglich erfolgen.
Als oberstes Ziel sollte die Vermeidung des Zeckenbefalls (die Infektion mit Krankheitserregern) gesetzt werden.
Weitere natürliche Massnahmen
- Vermeiden Sie beim Spaziergang möglichst Gebiete, in denen die Zeckendichte sehr hoch ist. (hohes Gras, Hecken und Unterholz).
- Untersuchen Sie das Fell Ihres Hundes nach jedem Spaziergang gründlich nach Zecken oder rubbeln Sie den Hund mit einem Handtuch ab. Da sich die Zecken häufig stundenlang mit der Suche nach einem geeigneten Platz zum Saugen beschäftigen, hat man direkt nach dem Spaziergang noch gute Chancen, das Festbeissen der Zecken zu verhindern.
- Auch bei Hunden, die in Ausläufen gehalten werden, hat eine Absuche bzw. ein Abrubbeln ein- bis zweimal täglich Sinn, da die krankmachenden Erreger wie gesagt häufig erst nach 20-24 Stunden von der Zecke abgesondert werden.
- Sollten Sie eine festsitzende Zecke finden, entfernen Sie diese ausschliesslich mit einer Zeckenzange oder mit einer geeigneten Pinzette. Bei dem Herausdrehen mit der Hand kann nicht nur der Kopf der Zecke in der Haut stecken bleiben, sondern Sie drücken mit Ihren Fingern u. U. die mit Erregern belastete Flüssigkeit in die Bisswunde.
- Zecken vor dem Entfernen nicht mit Öl, Alkohol etc. "betäuben". Wenn die Zecke Stress bekommt, beginnt sie vermehrt, Speichel etc. in die Bisswunde abzusondern. Zecken mit Hilfe von Zeckenzange und Pinzette mit oder ohne drehende Bewegung in aller Ruhe entfernen.
- Desinfizieren Sie die Bisswunde nach dem Entfernen einer Zecke mit einem geeigneten Mittel.
Zusammenfassung:
Die Borreliose ist nur eine Art von Erkrankung, die unter bestimmten Bedingungen infolge eines Zeckenbisses auftreten kann. Aus diesem Grund reicht eine Borrelioseimpfung nicht aus, um alle möglichen Folgen einer Erkrankung durch Zeckenbisse auszuschliessen.
Oberstes Ziel sollte die Vermeidung von Zeckenbefall (Infektion mit Krankheitserregern) sein.
Herkömmliche, chemische Zeckenschutzpräparate belasten durch giftige Substanzen die Gesundheit des Hundes und sind häufig Ursache für hartnäckige Krankheitssymptome wie Haut- und Fellprobleme, Leberstörungen, Verdauungsstörungen sowie Allergien aller Art. Darüber hinaus wird die Wirksamkeit dieser chemischen Präparate durch die immer häufiger auftretenden Resistenzen der Zecken zunehmend mehr in Frage gestellt.
Es gibt rein natürliche und damit ungiftige Möglichkeiten einer wirkungsvollen Zeckenprophylaxe. Immer mehr bewusste Hundebesitzer legen nicht nur bei der Ernährung sondern auch im Bereich der Pflege- und Haltung ihrer Tiere Wert auf die Freiheit von chemischen, belastenden Präparaten. Das ganzheiliche Marengokonzept stellt speziell für den natürlichen Parasitenschutz das Marengo Limes-Spray zur Verfügung.
Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Zeckenbiss kommen, ist es durchaus möglich bei einer sachgerechten Entfernung der Zecke sowie einer angemessenen Versorgung der Bisswunde das Risiko einer Infektion zu reduzieren.
Ausführliche Produktinfos zu Limes-Spray.
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Aktualisiert April 2011