Natürlicher Zeckenschutz

Sobald die Temperaturen steigen wird das Thema Zeckenabwehr für jeden Hundebesitzer wieder aktuell. Alle Jahre wieder steht er vor der Entscheidung, welche Art der Zeckenabwehr er wählen soll. Die Pharmaindustrie in Zusammenarbeit mit dem größten Teil der Tierärzteschaft bietet die chemische Variante von Antiparasitenmitteln an. Zugesprochene Attribute wie höchstmögliche Sicherheit und leichte Anwendbarkeit für Mensch und Tier, überzeugen im ersten Moment häufig.

Wir wollen an dieser Stelle aufzeigen, dass es auch eine natürliche Alternative gibt, die bei gleichwertigem Schutz nebenwirkungsfrei erfolgreich durchgeführt werden kann.

Photo Bordercollie im Lauf
 

Vorteile einer natürlichen Zeckenabwehr

Eine natürliche Zeckenabwehr, bei der man die Kombination von Marengo Limes-Spray, Zeckenwetterkarte und andere natürliche Maßnahmen konsequent durchführt, bietet viele Vorteile:

 

Wirkungsweise von Marengo Limes-Spray als Repellent (Abwehrspray)

Anti-Zecken Probier-Set

Marengo Limes-Spray wirkt auf Basis von ätherischen Ölen, die Parasiten wie Zecken, Flöhe und Milben vom Hund vertreiben bzw. fernhalten. Darum ist Marengo Limes-Spray auch als Repellent (als Repellent – auch Repellens - bezeichnet man im eigentichen Sinne ein Mittel, dessen Wirkstoff von einem Organismus über den Geruchssinn wahrgenommen wird und der diesen abschreckt, ohne ihn zu töten) zu bezeichnen.
Der Hauptwirkstoff im Marengo Limes-Spray ist Lavendelöl, das seit Alters her für seine parasitenabweisende Wirkung bekannt und auch laut der seit einigen Jahren bestehenden EU-Verordnung für Repellents als Wirkstoff gelistet ist.
Lavendelöl und auch die Pflegesubstanzen Pfefferminzöl und Nelkenöl wirken parasitenabweisend, indem sie ein für Parasiten unangenehmes Klima auf dem Hund erzeugen, was von den Parasiten gemieden wird. Hierbei werden keine Gifte freigesetzt, die die Parasiten abtöten, sondern es findet eine natürliche Verdrängung statt.

Viele natürliche Abwehrsprays enthalten als Inhaltsstoff Pyrethrum, den wir aufgrund des Risikos bzw. seiner Giftwirkung für Tier und Mensch ablehnen. Pyrethrum wird aus den getrockneten Blüten von Tanacetum-Arten wie z.B. Chrysanthemen durch Zerkleinern oder Extraktion mit Lösungsmitteln als Insektizid gewonnen. Die Gefahr, daß neben den Parasiten auch Tier, Mensch und Umwelt schaden nehmen, sehen wir als zu hoch an.
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Grundsätzliches über Zecken

Sobald die Temperaturen in Bodennähe ca. 5°C konstant halten, werden Zecken wieder aktiv. Jahreszeitlich gesehen beschränkt sich ihre Aktivität dadurch meistens auf die Zeit zwischen März und Oktober. Sind die Wintermonate aber von den Temperaturen her relativ mild, so treten Zecken durchaus auch in dieser Zeit in Aktion.

Zecken halten sich vornehmlich in langen Gräsern, Sträuchern und im Unterholz auf (nicht wie häufig angenommen auf Bäumen) und befallen von da aus Wildtiere (Nager, Rehwild etc.) und dementsprechend auch Hunde, Katzen oder Menschen, die in erreichbare Nähe kommen. Sobald sie ein "Opfer" gefunden haben, suchen sie manchmal mehrere Stunden nach einem geeigneten Platz (meistens an Hautpartien, die relativ dünn sind oder vom Hautmilieu her eine Destabilität aufweisen), an dem sie sich dann durch einen Biss / Stich in der Haut festsetzen.

Das Ziel der Zecke ist die Aufnahme von Blut, welches sie für den erfolgreichen Durchlauf ihrer verschiedenen Entwicklungsstadien benötigt. Das eigentliche Blutsaugen und das damit verbundene Speicheln beginnt häufig erst bis zu 24 Stunden später. Dieser Aspekt ist für den Zeckenschutz sehr wichtig, da erst zu diesem Zeitpunkt eine Infektion mit den gefährlichen Erregern wie z. B. Borrelia burgdorferi (Borrelioseerreger) etc. stattfindet. So bleibt bei rechtzeitiger Erkennung genügend Zeit, um erfolgreich weitere krankheitsvermeidene Maßnahmen durchzuführen.

 

Unterstützende Maßnahmen zur Vermeidung des Zeckenbefalls

Weitere natürliche Maßnahmen

 

Borreliose (Lyme-Borreliose)

Die Borreliose ist die bekannteste und leider häufig auch neben der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) die einzige Erkrankung, die mit einem Zeckenbiss in Verbindung gebracht wird.
Borreliose wird wie gesagt durch den Erreger Borrelia burgdorferi ausgelöst und kann sich in verschiedener Weise bemerkbar machen.
Die akute und relativ schnell einsetzende Form der Borreliose beginnt häufig (muss aber nicht) mit einer entzündlichen Schwellung der Bisswunde und einer ringförmigen Hautrötung darum. Im Anschluß kann es dann zu Fieber, akuter Dermatitis (Hautentzündung), Lahmheit, Gelenk-und Muskelentzündungen oder zu nervalen Störungen kommen. Letztere Form tritt seltener auf.

Häufig bleibt die Infektion mit den Borrelien vom Besitzer unbemerkt und erst nach mehreren Wochen oder Monaten entwickelt sich dann die Krankheitssymptomatik. Auch hierbei kann es dann zu Fieberschüben, starken Störungen des Allgemeinbefindens, nervalen Störungen, Bewegungsstörungen, Lähmungen etc. kommen.

Der Nachweis, ob es sich wirklich um Borreliose oder eine andere Infektion handelt, ist auch heute noch relativ schwierig zu führen. Zu viele andere Erregerarten können durch die verwendeten Tests nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund wird mittlerweile häufig auch in Gebieten, in denen Zecken Borreliose nicht übertragen können, fälschlicherweise die Diagnose einer Borrelioseerkrankung gestellt.

Die häufige Ansicht, dass nur Borreliose durch Zecken auf den Hund übertragen wird, entspricht nicht den Tatsachen. Statistisch gesehen sind nur 20-25% aller Zecken in bestimmten Regionen (vor allen Dingen in den Südlichen Ländern und im Süden Deutschlands) in der Lage, Borrelioseerreger zu übertragen.

Viele andere Krankheitssymptome, die infolge eines Zeckenbisses auftreten, können nicht in Zusammenhang mit der Borrelioseerkrankung gebracht werden und können daher auch nicht durch die Borrelioseimpfung verhindert werden. Der Borreliose-Impfstoff basiert zudem auf einem Zeckenstamm, der ausschließlich in Amerika vorkommt, so daß die Wirksamkeit einer Borrelioseimpfung fraglich ist. Aus diesen Gründen und weil Unverträglichkeitsreaktionen auf diese Impfung nicht selten sind, sollte man den eventuellen Nutzen und den möglichen Schaden gerade bei zu Allergien neigenden und empfindlichen Hunden sehr sorgfältig abwägen.

Die Borreliose ist nur eine Art von Erkrankung, die unter bestimmten Bedingungen infolge eines Zeckenbisses auftreten kann. Aus diesem Grund reicht eine Borrelioseimpfung nicht aus, um alle möglichen Folgen einer Erkrankung durch Zeckenbisse auszuschliessen.

Copyright by Marengo - EnRa GmbH & Co. KG, März 2015

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